Sachlich ungeordnete Akten betreffend verschiedene Händel und Angelegenheiten der Truchsessen von Waldburg: Achterklärung des Landgerichts in Schwaben gegen Christoph Truchsessen von Waldburg wegen dessen Weigerung, eine den Grafen von Zimmern geschuldete Summe zu bezahlen, und wegen Verächtlichmachung des Gerichts. Beschwerden der fünf sog. Donaustädte Mengen, Munderkingen, Riedlingen, Saulgau und Waldsee über die ihnen von genanntem Truchsessen und dessen Vetter Heinrich zugefügte 'vnwiderbringliche merckliche Nachtheil vnd schäden'. Auseinandersetzungen zwischen der oberösterreichischen Hofkammer und Christoph Truchseß um die Kastenvogtei und Schirmherrschaft über das Kloster Isny. Bündnis und Konspiration der Untertanen zu Altheim, Langenenslingen und Unlingen gegen Christoph Truchseß und Karl Grafen von Zollern (keine näheren Angaben). Versuch genannter Untertanen, ihre Ansprüche vor dem Rottweiler Hofgericht durchzusetzen. Auseinandersetzungen zwischen Berthold Freiherren von Königsegg und Heinrich Truchsessen von Waldburg um Jagdrechte im Heistergauer Forst. Unterstützung der Bewerbung des Heinrich Wilhelm Truchseß, Sohn des Christoph, um die Stelle des Präsidenten des Reichskammergerichts durch Erzherzog Maximilian. Ernennung des Grafen Rudolph zu Sulz zum Landvogt der Landvogtei Hagenau.