I. Copia Vergleichs zwischen Maria Gräfin zu Erbach, geb. Gräfin zu Wertheim, Wittib, und ihren Söhnen Georg Eberhard und Valentin Grafen zu Erbach auf der einen Seite, und Barbara Gräfin zu Wertheim, geb. Frau zu Limburg, Wittib, Wilhelm, Graf zu Eberstein und Wilhelm, Herr zu Limburg als Kuratoren des minderjährigen Grafen Michael zu Wertheim auf der anderen Seite, wonach: 1) die Gräfin Maria zu Gunsten des Grafen Michael ihm Ansprüche auf die Erbschaft ihres Vaters (Michael sen. Grafen von Wertheim) resp. auf die Grafschaft Wertheim und die Herrschaft Breuberg aufgibt, sich dagegen für sich und ihre männlichen Leibeserben das Öffnungsrecht im Schloße Breuberg ausbedingt 2) bestimmt wurde, daß nach Aussterben des wertheimischen Mannes- stamm die Hälfte der Herrschaft Breuberg an Erbach fallen solle, ingleichen das Dorf Remlingen zur Hälfte, soviel deren fuldisches Lehn ist, daß ferner an der andern Hälfte der Herr- schaft Breuberg, Erbach die Loosung zustehen solle, 3) Wertheim an Erbach abtrat das Dorf Oberkiesbach samt der Lor- huben zu Kirchbeerfurt und beide Dörfer Gersprenz; Erbach aber an Wertheim seine Teil an Kainbach, Langenbrombach, Klingen und Oberkinzig, d.d. 12. Februar 1551 II. Copia Bestätigungsbriefs zur obigen Vergleich, gegeben von Kaiser Maximilian II. am 28. August 1564