Konrad Müllner, Hans Statmüllner, Hans Radlmüllner, alle Bürger von Kelheim, Peter Neumüllner zu Vohburg und Georg Furtmüllner bei Meyling (Gericht Vohburg) setzen als vom Viztum von Niederbayern, Georg Graf zu Helfenstein, bestellte Sachverständige [s. Urkunde Nr. 425] im Streit über einen Markierungspfosten im Wasser [der Großen Laber] („ain marchung im wasser) zwischen Andreas Müllner zu Oberndorf und Sixtus Labermüllner einen neuen Pfosten ("einen newen beschlagen stegkn") bei der Laabermühle und entfernen alle alten. Dem Propst des Klosters Rohr und Grundherrn der streitenden Parteien Wolfgang [I. Hainstaeckl], der zuvor erfolglos als Schiedsrichter eingesetzt worden war, wird Schadlosigkeit zugesichert. S1: Wilhelm Hewraus zu Au, Landrichter zu Kelheim. S2: Lorenz Dramzkircher (?), Kastner zu Kelheim. NB: Für eine nicht ganz wortgetreue Abschrift dieser Urkunde aus dem 17. Jh. s. Urkunde Nr. 427.
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Konrad Müllner, Hans Statmüllner, Hans Radlmüllner, alle Bürger von Kelheim, Peter Neumüllner zu Vohburg und Georg Furtmüllner bei Meyling (Gericht Vohburg) setzen als vom Viztum von Niederbayern, Georg Graf zu Helfenstein, bestellte Sachverständige [s. Urkunde Nr. 425] im Streit über einen Markierungspfosten im Wasser [der Großen Laber] („ain marchung im wasser) zwischen Andreas Müllner zu Oberndorf und Sixtus Labermüllner einen neuen Pfosten ("einen newen beschlagen stegkn") bei der Laabermühle und entfernen alle alten. Dem Propst des Klosters Rohr und Grundherrn der streitenden Parteien Wolfgang [I. Hainstaeckl], der zuvor erfolglos als Schiedsrichter eingesetzt worden war, wird Schadlosigkeit zugesichert. S1: Wilhelm Hewraus zu Au, Landrichter zu Kelheim. S2: Lorenz Dramzkircher (?), Kastner zu Kelheim. NB: Für eine nicht ganz wortgetreue Abschrift dieser Urkunde aus dem 17. Jh. s. Urkunde Nr. 427.
Kloster Rohr Urkunden, BayHStA, Kloster Rohr Urkunden 426
KU Rohr F 23
Kloster Rohr Urkunden
Kloster Rohr Urkunden >> Urkunden
1497 August 22
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: 2 S an Pressel angehängt; Zeugen: Paul Wirt, Bürger zu Rohr i. NB. (Lkr. Kelheim); Hans Wirt, Pfleger zu Giersdorf (Gde. Herrngiersdorf, Lkr. Kelheim)
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Vermerke: RV: "Spruch der funff mulner 1497, no. 8"
Originaldatierung: an eritag nach unnser lieben frawen schiedung-tag nach Cristi unnsers liebn herrn gepurt als man zallt viertzechnhundertundsybenundnewntzigkh jare
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1497
Monat: 8
Tag: 22
Äußere Beschreibung: 24 x 27,5 cm
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Vermerke: RV: "Spruch der funff mulner 1497, no. 8"
Originaldatierung: an eritag nach unnser lieben frawen schiedung-tag nach Cristi unnsers liebn herrn gepurt als man zallt viertzechnhundertundsybenundnewntzigkh jare
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1497
Monat: 8
Tag: 22
Äußere Beschreibung: 24 x 27,5 cm
Hutterer
Helfenstein: Georg Graf zu, Viztum von Straubing
Haimstöckl: Wolfgang I., Propst zu Rohr
Labermüllner: Sixtus, Müller zu Laaber
Müllner: Andreas, Müller zu Oberndorf
Müllner: Konrad, Müller, Bürger zu Kelheim
Statmüllner: Hans, Müller, Bürger zu Kelheim
Radlmüllner: Hans, Müller, Bürger zu Kelheim
Neumüllner: Peter, Müller zu Vohburg
Furtmüllner: Georg, Müller zu Meyling (?) (Gericht Vohburg)
Heuraus zu Au: Wilhelm, Landrichter zu Kelheim
Dramzkircher (?): Lorenz, Kastner zu Kelheim
Wirt: Paul, Bürger zu Rohr
Wirt: Hans, Pfleger zu Giersdorf (Gde. Herrngiersdorf, Lkr. Kelheim)
Kelheim (Lkr. Kelheim)
Vohburg a.d.Donau (Lkr. Pfaffenhofen a.d.Ilm)
Laaber (Gde. Rohr i.NB, Lkr. Kelheim): Laabermühle
Oberndorf (Gde. Rohr i.NB, Lkr. Kelheim)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:43 MESZ