Akten des Landgrafen Philipp: Instruktion für Dr. Jakob Lersner und Simon Bing nach Fulda sowie für den Kanzler Scheffer und den Kammerdiener Antonius v. Wersabe nach Frankfurt. Schreiben des Landgrafen. Denkschrift an Kaiser Ferdinand. Fuldische Abschiede nebst der kaiserlichen Resolution auf die in Frankfurt übergebene Schrift. - Briefwechsel mit dem Kanzler Scheffer. Zeitung aus Brüssel
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Akten des Landgrafen Philipp: Instruktion für Dr. Jakob Lersner und Simon Bing nach Fulda sowie für den Kanzler Scheffer und den Kammerdiener Antonius v. Wersabe nach Frankfurt. Schreiben des Landgrafen. Denkschrift an Kaiser Ferdinand. Fuldische Abschiede nebst der kaiserlichen Resolution auf die in Frankfurt übergebene Schrift. - Briefwechsel mit dem Kanzler Scheffer. Zeitung aus Brüssel
3, 1306
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.31 Ereignisse von 1557 bis 1563
August - November 1562
Enthält: 1562 August, September. Verhandlungen in Fulda als Fortsetzung der Naumburger und Erfurter Verhandlungen zwischen Abgesandten von Kurpfalz (Lic. Wenzel Zuleger), Kursachsen (Dr. Georg Cracow, zugleich als Bevollmächtigter des Herzogs Franz von Lauenburg, Markgrafen Hans von Brandenburg, des Herzogs von Braunschweig-Celle, des Herzogs von Holstein und des Fürsten von Anhalt), Kurbrandenburg (Mag. Abdias Praetorius, Professor in Frankfurt a.O.), Pfalzgraf Georg (Lic. Sebastian Meyer), Herzog Wolfgang (Dr. Walther Drechsel), Herzog Johann Friedrich d.M. von Sachsen und dessen Brüdern (Lukas Tangel und Elias v. Kanitz, zugleich mit Vollmacht der Herzöge von Pommern und des Herzogs Ulrich von Mecklenburg), Brandenburg-Ansbach (Heinrich v. Musenloe, Amtmann zu Schwabach), Württemberg (Dr. Kilian Bertschin), Hessen (Dr. Jakob Lersner und Simon Bing) und der Grafen Georg Ernst und Boppo von Henneberg (Matthias v. Hönningen, Amtmann zu Kühndorf und Mag. Sebastian Glaser) über die Rekusation des Tridentiner Konzils
Enthält: Oktober, November. Fortsetzung der Verhandlungen auf dem Kurfürstentage in Frankfurt. Hessische Gesandte: der Kanzler Scheffer und Antonius v. Wersabe. Punkte ihrer Instruktion: Entschuldigung des Ausbleibens des Landgrafen unter Darlegung seines kränklichen Zustandes, Unterstützung der Gesandtschaft des Prinzen von Condé und Beförderung des Friedens in Frankreich, Übergabe der gemeinsamen Schrift wegen des Konzils seitens der sieben in Frankfurt anwesenden protestantischen Fürsten (darunter Landgraf Wilhelm) an den daselbst weilenden Kaiser auf Grund der Fulder Beschlüsse, Rechtfertigung Landgraf Philipps wegen seiner dem Prinzen von Conde geleisteten Kriegshilfe. Rückzahlung der von dem Landgrafen ausgelegten 10000 Gulden französischer Geldhilfe durch Pfalz und Württemberg auf Grund des Heidelberger Vergleichs, Erlangung der kaiserlichen Konfirmation über die letzte Donation des Landgrafen zu gunsten seiner Söhne der Grafen von Diez. Das Geleit an der Bergstraße
Enthält: Oktober, November. Fortsetzung der Verhandlungen auf dem Kurfürstentage in Frankfurt. Hessische Gesandte: der Kanzler Scheffer und Antonius v. Wersabe. Punkte ihrer Instruktion: Entschuldigung des Ausbleibens des Landgrafen unter Darlegung seines kränklichen Zustandes, Unterstützung der Gesandtschaft des Prinzen von Condé und Beförderung des Friedens in Frankreich, Übergabe der gemeinsamen Schrift wegen des Konzils seitens der sieben in Frankfurt anwesenden protestantischen Fürsten (darunter Landgraf Wilhelm) an den daselbst weilenden Kaiser auf Grund der Fulder Beschlüsse, Rechtfertigung Landgraf Philipps wegen seiner dem Prinzen von Conde geleisteten Kriegshilfe. Rückzahlung der von dem Landgrafen ausgelegten 10000 Gulden französischer Geldhilfe durch Pfalz und Württemberg auf Grund des Heidelberger Vergleichs, Erlangung der kaiserlichen Konfirmation über die letzte Donation des Landgrafen zu gunsten seiner Söhne der Grafen von Diez. Das Geleit an der Bergstraße
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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