Bitte der Sabina, Äbtissin zu Frauenchiemsee, um Erstattung von 25 fl. und 1 Jahr Getreidedienst (= 2 Schaff Korn und 9 Metzen Hafer) Schulden des Leonhard Reichl, Freistifter auf dem Gut Pittenhart, Gericht Kling, die durch Pfändung von Hans Wider, ehemaligem Pflegsverwalter zu Kling, jetzt Rat und Bürger von Rosenheim, eingezogen wurden.
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StAM, Regierung Burghausen 1086
BayHStA, GL Fasz. 1792/119
StAM, Regierung Burghausen Regierung Burghausen
Regierung Burghausen >> Regierung Burghausen >> Zuständigkeiten >> Pfleggerichte Regierung Burghausen >> Pfleggericht Kling >> Klöster >> Kloster Frauenchiemsee
1593 - 1596
Regierung Burghausen
Akten
deutsch
Sabina, Äbtissin von Kloster Frauenchiemsee
Reichl, Leonhard, Pittenhart
Wider, Hans, Pflegsverwalter zu Kling
Wider, Hans, Bürger in Rosenheim
Pittenhart (Lkr. Traunstein)
Frauenchiemsee (Gde. Chiemsee, Lkr. Rosenheim), Kloster, Grundherrschaft
Rosenheim (Lkr. Rosenheim), Markt, Bürger
Kling (Gde. Babensham, Lkr. Rosenheim), Pfleggericht, Pfleggerichtsverwalter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 13:55 MESZ
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