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Rechtsprechung und Verwaltung, Bd. 1
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1538-1620
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Beeinträchtigung des Soester Handels durch Zollerhebungen, 1538 - Ausübung der Gerichtsbarkeit durch Richter Heinrich Sluter und Gerichtsdiener Jürgen Vilferinck, 1554 - Ausübung der Gerichtsbarkeit durch Richter Peter Schonebeck, 1620 Enthält auch: - Instruktion für den Amtmann zu Hamm, Victor Knippinck, und den Märkischen Landschreiber Christoph van Asbeck, zur Klärung der Kammergerichtsbarkeit, der Türkensteuer-Erhebung, der Münzordnung sowie zu Durchführung von Kirchen- und Schulvisitationen zu Soest nach den Beschlüssen des Reichstags zu Regensburg, 1559
Sachakte
Soester
Soester
Richter
Gerichtsdiener
Sluter, Heinrich
Vilferinck, Jürgen
Schonebeck, Peter
Soester
Hamm
Knippinck, Victor
Asbeck
Kammergerichtsbarkeit
Türkensteuer
Münzordnung
Kirchen- und Schulvisitationen
Regensburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.