Dietrich Herr zu Manderscheid und zu Wartenstein und Irmgard von Steinkallenfels (Steyne), Witwe zu Dahn (Thane) und Frau zu Wartenstein, bekunden, Simon Grafen von Sp. und Vianden (Vyanden) auf dessen Lebenszeit ihre Dörfer Hennweiler (Henwilre), Oberhausen (Obernhusen) und Gunzelnberg (Guntzeln-) mit Gerichten, Leuten und allem Zubehör übergeben zu haben. Der Graf kann darüber frei verfügen; nach seinem Tod fallen die Dörfer an die Aussteller zurück. Es siegeln (1) Dietrich und (2) Irmgard.
Vollständigen Titel anzeigen
Dietrich Herr zu Manderscheid und zu Wartenstein und Irmgard von Steinkallenfels (Steyne), Witwe zu Dahn (Thane) und Frau zu Wartenstein, bekunden, Simon Grafen von Sp. und Vianden (Vyanden) auf dessen Lebenszeit ihre Dörfer Hennweiler (Henwilre), Oberhausen (Obernhusen) und Gunzelnberg (Guntzeln-) mit Gerichten, Leuten und allem Zubehör übergeben zu haben. Der Graf kann darüber frei verfügen; nach seinem Tod fallen die Dörfer an die Aussteller zurück. Es siegeln (1) Dietrich und (2) Irmgard.
Grafschaft Sponheim Urkunden, BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 965
Rheinpfälzer U 5776, Straßburg E 5145/94, 1779
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1401-1450
1403 Januar 6
Grafschaft Sponheim Urkunden
Urkunden
ger
Originaldatierung: "Datum a. d. 1403 in Epiphania domini."
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1403
Monat: Januar
Tag: 6
Äußere Beschreibung: Ausf.: Nr. 15345. Sgg. angeh. 1) wie Nr. 2586, braun, besch. 2.) 2 kleine grüne Reststücke, nichts zu erkennen. Abschr.: M Gft. Sp. U 965. M 383/11 fol. 137. Rep. I S. 106 Nr. 763.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1403
Monat: Januar
Tag: 6
Äußere Beschreibung: Ausf.: Nr. 15345. Sgg. angeh. 1) wie Nr. 2586, braun, besch. 2.) 2 kleine grüne Reststücke, nichts zu erkennen. Abschr.: M Gft. Sp. U 965. M 383/11 fol. 137. Rep. I S. 106 Nr. 763.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:34 MESZ
CC0 1.0 Universell