Graf Ernst von Mansfeldt, Herr zu Heldungen und Schraplaw, Ludwig von Seyn, Graf zu Wittgenstein, Domherr zu Köln und Straßburg, samt dessen Rat Johann Weiss, Doktor der Rechte und Rat zu Straßburg, sowie Jakob Kips, Alt-Ammeister, Heinrich Baumgartner, Dreizehner, und Joseph Junth, Stadtschreiber daselbst, vergleichen Gebhart, Reichserzkanzler in Italien, Kurfürst zu Köln, Herzog zu Westfalen und Engern, Domdekan zu Straßburg und Patron der Kirchen Bischoffsheim und Hönheim, mit Nikolaus, Moritz und Wilhelm von Uttenheim, sowie Hans Philipp, Philipp Dietrich, Balthasar und Hans Ludwig Böcklin, Vettern und Brüder, als Obrigkeiten der genannten Dörfer, über die Erhöhung der Pfarrkompetenz von derzeit 52 fl. und den Neubau des vor Zeiten abgegangenen Pfarrhauses, den der Patron ablehnt, dahin, dass der Kurfürst dem Pfarrer auf Martini jährlich 35 £ Pfg und 40 V Frucht, halb Weizen und halb Roggen, und der weltlichen Obrigkeit 17 £ 10 ß und 20 V Frucht, halb Weizen und halb Roggen, entrichten soll, wofür letzterer sich zum Pfarrhausbau verpflichtet. Sollte dies nicht ausreichen, so kann von der Kompetenz, was über 52 fl. ist, eine Anzahl von Jahren bis zur Fertigstellung des Baus einbehalten werden, worüber dem Kurfürsten Rechnung gelegt werden muß. Für das laufende Jahr hat der Pfarrer bis Martini nur Anspruch auf die 52 Gulden. S.: die Aussteller (m. U.) Or. Perg. 1 S. 5 Petschafte