Gotfriit Bramm und seine Gattin Cryne Mengen, sagen dem Stift "uff dem berge" zu Asschaffinburg die Lehen, die ihnen vom Stift zu Landsiedelrecht verliehen sind, "umb ehafftiger noyt, alders und krangheyt willen" wieder auf, da sie das Land nicht mehr bebauen können, "und bidden die vorgenanten unser lieben herren, daz sie den unsern mit solichem gelende behulfflich und dar zu umb eynen zymlichen pacht wulden kommen laißen, wann inner warheyt der sesße und behelffe allen tag zu Erlebach geherttit mit dynsten und bedde besweret wurdit". Peter Schultheiß, derzeitiger Schultheiss, Konigkhen und Wigelarleder, Schöffen des Gerichts zu Nieddern Erlebach bestätigen die Aufsage.
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Gotfriit Bramm und seine Gattin Cryne Mengen, sagen dem Stift "uff dem berge" zu Asschaffinburg die Lehen, die ihnen vom Stift zu Landsiedelrecht verliehen sind, "umb ehafftiger noyt, alders und krangheyt willen" wieder auf, da sie das Land nicht mehr bebauen können, "und bidden die vorgenanten unser lieben herren, daz sie den unsern mit solichem gelende behulfflich und dar zu umb eynen zymlichen pacht wulden kommen laißen, wann inner warheyt der sesße und behelffe allen tag zu Erlebach geherttit mit dynsten und bedde besweret wurdit". Peter Schultheiß, derzeitiger Schultheiss, Konigkhen und Wigelarleder, Schöffen des Gerichts zu Nieddern Erlebach bestätigen die Aufsage.
SSAA, StiftsA U 4272
StiftsA U Stiftsarchiv Urkunden
Stiftsarchiv Urkunden
1467 Dezember 28
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
27.03.2025, 11:33 MEZ