Kleinere Nachlässe: Nachlass Reiner (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
O 59 Reiner
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Familienarchive und Nachlässe >> Kleinere Nachlässe
1919-1943
Enthält: Neben Korrespondenzen mit seiner Tochter Annemarie und seiner Ehefrau Anna Maria, geb. Schäfer, umfasst der Nachlass auch Schriftverkehr mit Anwälten, Banken und Geschäftsleuten, der zum einen die Begleichung vielfältiger Schulden, zum anderen unter anderem auch die Versorgung leitender Beamter während des 2. Weltkrieges mit Lebensmitteln etc. beleuchtet. Eine umfangreiche Akte dokumentiert auch den Aufstieg Reiners in der NSDAP.
Bestandsgeschichte: Der persönliche Nachlass des hessischen Staatssekretärs und stellvertretenden Gauleiters [[http://www.hadis.hessen.de/hadis-eLink/HStAD/R%204/17761_1-2/17761_2.jpg|Heinrich Reiner]] (1892-1946) wurde nach Kriegsende vermutlich in der von Reiner genutzten Dienstwohnung in Darmstadt sichergestellt, die dem neuernannten Regierungspräsidenten Prof. Ludwig Bergsträßer zugewiesen worden war und wurde 1987 vom Regierungspräsidenten an das Staatsarchiv Darmstadt abgegeben. Im ungeordneten Nachlass O 21 Bergsträßer fanden sich bei Ordnungsarbeiten die nicht in Bestand G 5 (Reichsstatthalter) integrierten persönlichen Akten Reiners, die nun die Abteilung O 59 Reiner bilden.
Findmittel: (2) DV-Findbuch (mit [[pdf:hstad/Vorworte/O59_Reiner_Vorwort.pdf|Vorbemerkung und Biografie]]) in Sammelordner, von Eva Haberkorn (2000)
Findmittel: (1) Online-Datenbank (HADIS)
Referent: Eva Haberkorn
Bearbeiter: Eva Haberkorn
Bestandsgeschichte: Der persönliche Nachlass des hessischen Staatssekretärs und stellvertretenden Gauleiters [[http://www.hadis.hessen.de/hadis-eLink/HStAD/R%204/17761_1-2/17761_2.jpg|Heinrich Reiner]] (1892-1946) wurde nach Kriegsende vermutlich in der von Reiner genutzten Dienstwohnung in Darmstadt sichergestellt, die dem neuernannten Regierungspräsidenten Prof. Ludwig Bergsträßer zugewiesen worden war und wurde 1987 vom Regierungspräsidenten an das Staatsarchiv Darmstadt abgegeben. Im ungeordneten Nachlass O 21 Bergsträßer fanden sich bei Ordnungsarbeiten die nicht in Bestand G 5 (Reichsstatthalter) integrierten persönlichen Akten Reiners, die nun die Abteilung O 59 Reiner bilden.
Findmittel: (2) DV-Findbuch (mit [[pdf:hstad/Vorworte/O59_Reiner_Vorwort.pdf|Vorbemerkung und Biografie]]) in Sammelordner, von Eva Haberkorn (2000)
Findmittel: (1) Online-Datenbank (HADIS)
Referent: Eva Haberkorn
Bearbeiter: Eva Haberkorn
0,5 m
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Siehe auch Bestand O 31 Jung.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ