14. Waffen-Grenadier-Division der SS (galizische Nr. 1) (Bestand)
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BArch RS 3-14
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Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Waffen-SS 1939 bis 1945 >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Divisionen
1944-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Die organisationsgeschichtlichen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", Bd. III, 313-314, Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.
14. Waffen-Grenadier-Division der SS (gal. Nr. 1)
* Sept. 1943 als 14. Galizische SS-Freiw.Division auf dem Truppenübungsplatz der SS Heidelager (Debica) im Generalgouvernement. Die Division bestand aus Volksdeutschen und Ukrainern aus der Gegend von Lemberg. Sie sollte aus folgenden Einheiten bestehen:
SS-Freiw.Rgt. 1 (Gal.) I.-III.
SS-Freiw.Rgt. 2 (Gal.) I--III.
SS-Freiw.Rgt. 3 (Gal.) I.-III.
SS-Radf.Btl. (Gal.) 2 Kp.
SS-Pz.Jäg.Abt. (Gal.) 3 Kp.
SS-Art.Rgt. (Gal.) I.-IV.
SS-Flak-Abt. (Gal.) 3 Bttr.
SS-Pion.Btl. (Gal.) 3 Kp.
SS-Nachr.Abt. (Gal.) 2 Kp.
SS-Nachschubtruppen (14. Div.)
Tatsächlich erfolgte die Aufstellung jedoch bereits als Inf.Div. neuer Art (44). Daher kamen zunächst die drei III. Btl. wieder in Fortfall und es wurde ein
SS-Füs.Btl. 14 4 Kp.
SS-Feldersatz-Btl. 14 5 Kp. gebildet.
Am 22.10.1943 wurde die Waffen-SS durchnummeriert. Die Division erhielt die Bezeich-nung 14. Galizische SS-Freiw.Inf.Div., die Rgt.
SS-Freiw.Gren.Rgt. 29 I.-II.
SS-Freiw.Gren.Rgt. 30 I.-II.
SS-Freiw.Gren.Rgt. 31 I.-II.
Das Artillerie-Rgt. und die übrigen Div.Einheiten erhielten die Nr. 4. Außer den drei bei der Division befindlichen Regimentern wurden durch die Ordnungspolizei die Gal. SS-Freiw.Rgt. 4 - 7 (Pol.) errichtet. Die Rgt. 6 und 7 wurden bereits am 31.1.1944 wieder aufgelöst und gaben 1945 jüngere Mannschaften an die SS-Div. nach Heidelager ab, auch die Rgt. 4 und 5 wurden am 9. 6.1944 aufgelöst und in die 14. SS-Div. überführt (s. Tessin, Ordnungspolizei, S. 52).
Im August 1944 wurde die Div. in 14. Waffen-Gren.Div. der SS (gal. Nr. 1) und die Freiw.Gren.Rgt. 29 - 31 in Waffen-Gren.Rgt. umbenannt. Mit Befehl vom 1.6.1944 waren für die drei Rgt. wieder dritte Bataillone beim SS-Gren.Ausb. u. Ers.Rgt. 14 in Neuhammer in Aufstellung. Das Radf.Btl. war Juni 1944 in der FpÜ gelöscht. Die Division wurde im Juli 1944 durch Einkesselung im Raum Brody bei der 1. Pz.Armee zerschlagen. Ihre Wiederaufstellung wurde am 7. 8.1944 auf dem Truppenübungsplatz Neuhammer befohlen. Die dortigen III. Bataillone dienten als Stamm. Die Flak-Abt. wurde nicht wieder aufgestellt
Waffen-Gren.Rgt. d. SS 29 (gal. Nr. 1) I.-III.
Waffen-Gren.Rgt. d. SS 30 (gal. Nr. 2) I.-III.
Waffen-Gren.Rgt. d. SS 31 (gal. Nr. 3) I.-III.
Waffen-Art.Rgt. d. SS 14 (gal. Art.Rgt. Nr. 1) I.-IV.
Füs.Btl./14. Waffen-Gren. d. SS (gal. Nr. 1) usw.
Am 28. 9.1944 wurde die Division zur weiteren Aufstellung in die Schutzzone Slowakei
verlegt.
15.1.1945 erhielt die bei Sillein in Aufstellung befindl. Div. die Bezeichnung 14. Waffen-
Gren.Div. der SS (ukrain. Nr. 1). Am 26.1.1945 verlegte sie über Preßburg in die
Untersteiermark. Sie kam bei Tamsweg und Judenburg in amerikanische Gefangenschaft.
Unterstellung:
1943
Nov./Dez.: in Aufst.; BdE; Gen.Gouv. (s. 15.10.)
1944
Jan./Juni: in Aufst.; BdE; Gen.Gouv. (s. 15.10.)
Juli: z. Vfg.; 1. Pz.Armee; Nordukr.; Brody
Aug./Nov.: in Aufst.; BdE;
Dez.: in Aufst.; SSFHA; Slowakei
1945
Jan./März: in Aufst.; SSFHA; Slowakei
April: I. Kav.Kps.; 2. Pz.Armee; Süd; Steiermark
Bestandsbeschreibung: Die überlieferten Schriftgutsplitter stammen aus Rückführungen aus den USA.
Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert ist lediglich eine Denkschrift.
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RS 3-14/...
14. Waffen-Grenadier-Division der SS (gal. Nr. 1)
* Sept. 1943 als 14. Galizische SS-Freiw.Division auf dem Truppenübungsplatz der SS Heidelager (Debica) im Generalgouvernement. Die Division bestand aus Volksdeutschen und Ukrainern aus der Gegend von Lemberg. Sie sollte aus folgenden Einheiten bestehen:
SS-Freiw.Rgt. 1 (Gal.) I.-III.
SS-Freiw.Rgt. 2 (Gal.) I--III.
SS-Freiw.Rgt. 3 (Gal.) I.-III.
SS-Radf.Btl. (Gal.) 2 Kp.
SS-Pz.Jäg.Abt. (Gal.) 3 Kp.
SS-Art.Rgt. (Gal.) I.-IV.
SS-Flak-Abt. (Gal.) 3 Bttr.
SS-Pion.Btl. (Gal.) 3 Kp.
SS-Nachr.Abt. (Gal.) 2 Kp.
SS-Nachschubtruppen (14. Div.)
Tatsächlich erfolgte die Aufstellung jedoch bereits als Inf.Div. neuer Art (44). Daher kamen zunächst die drei III. Btl. wieder in Fortfall und es wurde ein
SS-Füs.Btl. 14 4 Kp.
SS-Feldersatz-Btl. 14 5 Kp. gebildet.
Am 22.10.1943 wurde die Waffen-SS durchnummeriert. Die Division erhielt die Bezeich-nung 14. Galizische SS-Freiw.Inf.Div., die Rgt.
SS-Freiw.Gren.Rgt. 29 I.-II.
SS-Freiw.Gren.Rgt. 30 I.-II.
SS-Freiw.Gren.Rgt. 31 I.-II.
Das Artillerie-Rgt. und die übrigen Div.Einheiten erhielten die Nr. 4. Außer den drei bei der Division befindlichen Regimentern wurden durch die Ordnungspolizei die Gal. SS-Freiw.Rgt. 4 - 7 (Pol.) errichtet. Die Rgt. 6 und 7 wurden bereits am 31.1.1944 wieder aufgelöst und gaben 1945 jüngere Mannschaften an die SS-Div. nach Heidelager ab, auch die Rgt. 4 und 5 wurden am 9. 6.1944 aufgelöst und in die 14. SS-Div. überführt (s. Tessin, Ordnungspolizei, S. 52).
Im August 1944 wurde die Div. in 14. Waffen-Gren.Div. der SS (gal. Nr. 1) und die Freiw.Gren.Rgt. 29 - 31 in Waffen-Gren.Rgt. umbenannt. Mit Befehl vom 1.6.1944 waren für die drei Rgt. wieder dritte Bataillone beim SS-Gren.Ausb. u. Ers.Rgt. 14 in Neuhammer in Aufstellung. Das Radf.Btl. war Juni 1944 in der FpÜ gelöscht. Die Division wurde im Juli 1944 durch Einkesselung im Raum Brody bei der 1. Pz.Armee zerschlagen. Ihre Wiederaufstellung wurde am 7. 8.1944 auf dem Truppenübungsplatz Neuhammer befohlen. Die dortigen III. Bataillone dienten als Stamm. Die Flak-Abt. wurde nicht wieder aufgestellt
Waffen-Gren.Rgt. d. SS 29 (gal. Nr. 1) I.-III.
Waffen-Gren.Rgt. d. SS 30 (gal. Nr. 2) I.-III.
Waffen-Gren.Rgt. d. SS 31 (gal. Nr. 3) I.-III.
Waffen-Art.Rgt. d. SS 14 (gal. Art.Rgt. Nr. 1) I.-IV.
Füs.Btl./14. Waffen-Gren. d. SS (gal. Nr. 1) usw.
Am 28. 9.1944 wurde die Division zur weiteren Aufstellung in die Schutzzone Slowakei
verlegt.
15.1.1945 erhielt die bei Sillein in Aufstellung befindl. Div. die Bezeichnung 14. Waffen-
Gren.Div. der SS (ukrain. Nr. 1). Am 26.1.1945 verlegte sie über Preßburg in die
Untersteiermark. Sie kam bei Tamsweg und Judenburg in amerikanische Gefangenschaft.
Unterstellung:
1943
Nov./Dez.: in Aufst.; BdE; Gen.Gouv. (s. 15.10.)
1944
Jan./Juni: in Aufst.; BdE; Gen.Gouv. (s. 15.10.)
Juli: z. Vfg.; 1. Pz.Armee; Nordukr.; Brody
Aug./Nov.: in Aufst.; BdE;
Dez.: in Aufst.; SSFHA; Slowakei
1945
Jan./März: in Aufst.; SSFHA; Slowakei
April: I. Kav.Kps.; 2. Pz.Armee; Süd; Steiermark
Bestandsbeschreibung: Die überlieferten Schriftgutsplitter stammen aus Rückführungen aus den USA.
Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert ist lediglich eine Denkschrift.
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RS 3-14/...
14. Waffen-Grenadier-Division der SS (galizische Nr. 1) (14. Waffen-GD der SS), 1943-1945
1 Aufbewahrungseinheiten; 0,1 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin: Erkennungsmarken-Verzeichnisse und namentliche Verlustmeldungen
Militärarchiv Prag (Kriegsarchiv der Waffen-SS)
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Kommandoamt der Waffen-SS und weitere SS-Ämter s. Abteilung R
Bestände:
RH 10 (OKH/Generalinspekteur der Panzertruppen)
N 756 (Nachlass Vopersal, Wolfgang)
B 438 (Bundesverband der Soldaten der ehemaligen Waffen-SS e.V. - Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit (HIAG))
MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)
MSG 3 (Sammlung von Verbandsdruckgut)
MFB 2 (Mikrofilme zum Bestand des Militärarchivs Prag)
NS 330 (SS-Führungshauptamt (Bundesarchiv, Abteilung R))
Akten:
RH 10/322: Zustandsbericht von 1944
N 756/170
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bde. 27, 75 und 95
Heike, Wolf-Dietrich: Sie wollten die Freiheit. Die Geschichte der Ukrainischen Divisionen 1943-1945. Dorheim 1972
Held, Walter:Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliografie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur, 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Hunczak, Taras: On the horns of a dilemma. The story of the Ukrainian division Halychyna. Lanham 2000
Klietmann, Kurt-Gerhard: Die Waffen-SS. Eine Dokumentation. Osnabrück 1965
Littman, Sol: Pure Soldiers or bloodthirsty Murderers. The Ukrainian 14th Waffen-SS Galicia Division. Montreal 2003
Logusz, Michael O.: Galicia Division. The Waffen SS 14th Grenadier Division 1943-1945. Atglen, Pennsylvania 1997
Mehner, Kurt (Hrsg.): Die Waffen-SS und Polizei 1939-1945. Norderstedt 1995
Michaelis, Rolf: Ukrainer in der Waffen-SS. Die 14. Waffen-Grenadier-Division der SS (galizische Nr. 1). 1. Aufl. Berlin 2000
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Militärarchiv Prag (Kriegsarchiv der Waffen-SS)
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Kommandoamt der Waffen-SS und weitere SS-Ämter s. Abteilung R
Bestände:
RH 10 (OKH/Generalinspekteur der Panzertruppen)
N 756 (Nachlass Vopersal, Wolfgang)
B 438 (Bundesverband der Soldaten der ehemaligen Waffen-SS e.V. - Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit (HIAG))
MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)
MSG 3 (Sammlung von Verbandsdruckgut)
MFB 2 (Mikrofilme zum Bestand des Militärarchivs Prag)
NS 330 (SS-Führungshauptamt (Bundesarchiv, Abteilung R))
Akten:
RH 10/322: Zustandsbericht von 1944
N 756/170
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bde. 27, 75 und 95
Heike, Wolf-Dietrich: Sie wollten die Freiheit. Die Geschichte der Ukrainischen Divisionen 1943-1945. Dorheim 1972
Held, Walter:Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliografie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur, 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Hunczak, Taras: On the horns of a dilemma. The story of the Ukrainian division Halychyna. Lanham 2000
Klietmann, Kurt-Gerhard: Die Waffen-SS. Eine Dokumentation. Osnabrück 1965
Littman, Sol: Pure Soldiers or bloodthirsty Murderers. The Ukrainian 14th Waffen-SS Galicia Division. Montreal 2003
Logusz, Michael O.: Galicia Division. The Waffen SS 14th Grenadier Division 1943-1945. Atglen, Pennsylvania 1997
Mehner, Kurt (Hrsg.): Die Waffen-SS und Polizei 1939-1945. Norderstedt 1995
Michaelis, Rolf: Ukrainer in der Waffen-SS. Die 14. Waffen-Grenadier-Division der SS (galizische Nr. 1). 1. Aufl. Berlin 2000
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ