Hinrisse Smedes, Richter des Kölner Erzbischofs zu Kallenhardt, bekundet, daß die Klausnerin Styneke von Kallenhardt vor ihm in der Klause auf dem Keppelsberge über Meschede der Klause und dem Gotteshaus St. Michael folgende Ländereien um Kallenhardt (umme dey Callenhart) geschenkt hat: zwei Morgen in dem Wynken bei dem Lande von St. Clemens; 2 1/2 Morgen auf dem Bredenlo, stoßend an den Grouen (Greuen) Weg; ein Morgen unter dem Klenne unter Albrechtes Lande her; drei Morgen in dem Harpote neben dem Lande des Heyneman Wichmans; eine Fünfgarde am Gerlinchuser Wege neben dem Lande des Diderich Gerdes; ein Morgen an dem Heynschede neben Albertes Lande; eine Fünfgarde unter Hinrissen Land; zwei Morgen in dem Oele; 2 1/2 Morgen bei dem Sweneken Pote; 2 1/2 Morgen in dem Bilsberge; eine Fünfgarde bei dem Molen-Wege; eine Sechsgarde auf der Osta bei St. Clemens; eine Sechsgarde bei den Ouertorpes Sypen, das ist Heide und stößt auf den Briloner (Bryler) Pfad; eine Sechsgarde an dem Bosenbogel; zwei Morgen auf dem Heynschede, das ist Holz; ein Morgen vor der Brunnenbacke, der Morgen ist mit Heide und Holz bewachsen; Dieses Land ist an Styneke als väterliches und mütterliches Erbe gefallen. An diesen Ländereien soll der Pastor der Klause kein Recht haben. Siegelankündigung des Richters und des Herman Henlar, Pastor der Klause. Zeugen: Evert Hunt, Kanoniker und Gesangmeister der Kirche zu Meschede, Cord Vysscher, Bürger zu Kallenhardt, und Stephan Hunt, Bürger zu Meschede.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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