Ritter Friedrich Stahl von Biegen stellt dem Kloster Altenmünster zu Mainz für die Abzahlung eines Darlehens von 20 Mark Aachener Heller in gewissen Terminen zu Bürgen Gottfried von Eppstein, Ritter Sviker, Burgmann in Eppstein, Albert von Zeilsheim, Diener des Herrn von Eppstein, und Dudo, Vogt zu Igstadt, welche geeignetsten Falls das Kloster mit den Einkünften des Ausstellers zu Igstadt entschädigen und in Mainz Einlager nehmen sollen.
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Ritter Friedrich Stahl von Biegen stellt dem Kloster Altenmünster zu Mainz für die Abzahlung eines Darlehens von 20 Mark Aachener Heller in gewissen Terminen zu Bürgen Gottfried von Eppstein, Ritter Sviker, Burgmann in Eppstein, Albert von Zeilsheim, Diener des Herrn von Eppstein, und Dudo, Vogt zu Igstadt, welche geeignetsten Falls das Kloster mit den Einkünften des Ausstellers zu Igstadt entschädigen und in Mainz Einlager nehmen sollen.
331, U 30
331 Herrschaft Eppstein
Herrschaft Eppstein >> 1 Urkunden >> 1000-1300
1285 Februar 16
Ausfertigung, Pergament, abhängendes Siegel 1 beschädigt, Siegel 2 fehlt. Beiliegend Abschrift 17. Jh., Papier.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. et a. 1285 in die b. Juliane virginis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:06 MESZ