Lehen: Haus Wittenstein mit Erben Hiddinghaus und Ostendorf im Kirchspiel Versmold und 21 Kotten: Holtkamp, Bütters und Weers zu "Leenwed" (Leimweg); Aloff-Stockers, Henken Erniges zu "Ostenwedt" (Oesterweg); Kuvermanns, Polmans, Borchmanns, Kyvits zu "Pecklo" (Peckeloh); zwei Kueters-Kotten im Stertenbrock; Johann Ewelckenmeiers, Dietrich Havickens, Johann uff der Wescheiden (alle im Kirchspiel Versmold); Hatebekens und Hennekens zu Holtfeld (Kirchspiel Borgholzhausen)
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Lehen: Haus Wittenstein mit Erben Hiddinghaus und Ostendorf im Kirchspiel Versmold und 21 Kotten: Holtkamp, Bütters und Weers zu "Leenwed" (Leimweg); Aloff-Stockers, Henken Erniges zu "Ostenwedt" (Oesterweg); Kuvermanns, Polmans, Borchmanns, Kyvits zu "Pecklo" (Peckeloh); zwei Kueters-Kotten im Stertenbrock; Johann Ewelckenmeiers, Dietrich Havickens, Johann uff der Wescheiden (alle im Kirchspiel Versmold); Hatebekens und Hennekens zu Holtfeld (Kirchspiel Borgholzhausen)
Minden-Ravensberg Regierung Lehen III, 56
D 605 Minden-Ravensberg, Regierung
Minden-Ravensberg, Regierung >> 7. Lehen >> 7.5. Spezialia: Grafschaft Ravensberg
1502 - 1688
Enthaeltvermerke: Enthält: Verzeichnis der Briefschaften Belehnung des Diederich Lüninck, Amtmann zu Ravensberg, mit den beiden Höfen Hiddinghaus und Ostendorf mit der Auflage, auf diesen ein Haus zu erbauen (Bl. 33), 1502, 1510, 1527 Belehnung der Brüder Joest, Franz, Heinrich, Diederich und Jürgen Lüninck mit den beiden Gütern einschließlich des darauf erbauten Hauses Wittenstein (Bl. 43), 1547 - 1549 Belehnung der Brüder Albrecht, Dietrich und Jorgen Lüninck (nach dem Tode ihres Vaters Franz) (Bl. 66), 1574 - 1575 Schadlosbrief des Albrecht von Lüninck, fürstlich bemischer Hofmarschall, für Jaspar von Oer zu Bruch, Statthalter zu Otterndorf, wegen einer Bürgschaft für die Aussteuer seiner Schwester bei der Heirat mit Segeband von der Hude (Bl. 77), 1583 Segebrand von der Hude . / . Jaspar von Oer wegen nicht geleisteter Bürgschaft, Intervention des Bischofs von Osnabrück (Bl. 83), 1587 - 1588 Register aller Ländereien, Erben und Kotten des Hauses Wittenstein (Bl. 101) Zustimmung des Lehnsherrn zur Belastung des Gutes (Bl. 106), 1589 - 1591 Nachfahrentafel des Dietrich Lüninck (verstorben 1549) Belehnung des Albrecht Lüninck, Amtmann zum Sparrenberg (Bl. 111), 1593 - 1595 Belehnung des Albrecht Lüninck zur Besserung des Lehens mit den Kotten Sogemeiers auf der "Hesseldeick", Stockamp, Wessel in dem Broch zu Loxten (Kirchspiel Versmold), Klacks auf der Havickhorst und Stracken Johann zu Hesseln (Kirchspiel Halle) (Bl. 122), 1595 Schuldenregelung unter den Brüdern zur Entlastung des Gutes Schlichthorst (Bl. 127), 1611 Protest des Georg Lüninck zu Schlichthorst gegen die Immission des Mademann, Bürger zu Osnabrück, in die große Lünincksche Wiese (Bl. 134), 1615 Bürgschaft und Immission des Heinrich von Korff zu Harkotten für von Lüninck (Bl. 136), 1614, 1621, 1633 Besitzergreifung des Hauses Wittenstein seitens der kurbrandenburgischen Räte (Bl. 182), 1629 Bemühungen des Obristen von Erwitte um das Gut (Bl. 184), 1629 Lehnsmutung des Jaspar Lüninck nach dem Tode seines Vaters (Bl. 185), 1629 Forderungen der Margarete von Mevorden, ehemalige Äbtissin zu Bersenbrück (Bl. 201), 1632 Relation über das Haus Wittenstein und den Lebenswandel des Jaspar von Lüninck, 1633 Heimfall des Lehens nach dem Tode des Caspar Lüninck (B. 232), 1640 Bemühungen um das Lehen seitens seiner Witwe Catharina Biels, desgl. des Schwagers Heinrich von Hetterschey zu Schlichthorst, desgl. des Johann von der Borch (Bl. 234), 1640 - 1641 Forderungen des von Kettelers zur Werburg (Bl. 249), 1641 Bemühungen des Claus Heinrich Lüninck zu Langelage (Stift Osnabrück) um das Lehen (Bl. 261), 1641 - 1644 Forderungen zugunsten eines Schulmeisters zu Versmold wegen der Witwe des Schulte zu Loxten (Bl. 284), 1642 Attest der Regierung zu Tecklenburg über die Genealogie des Claus Heinrich Lüninck (Bl. 288), 1642 Bemühungen der Catharina Meyers, Witwe des Caspar Lüninck, wegen ihrer unmündigen Kinder (Bl. 294), 1642 - 1646 Forderungen der Erben von Grüter (Bl. 302), 1642 Memorial des von der Borch über das verfallene Haus Wittenstein (Bl. 342), 1647 Übersiedlung des Landschreibers Conrad Biermann auf das Haus Wittenstein (Bl. 344), 1647 Belehnung der Agnes Margareta, Tochter des Jaspar Lüninck, und ihres Ehemanns Jobst Wippermann aus Lemgo, gewesener Quartiermeister (Bl. 353), 1650 Protest des Claus Heinrich Lüninck (Bl. 357), 1650 Protest des Alhard Philipp von der Borch (Bl. 363), 1650 Überlassung des Gutes durch Jobst Wippermann an seinen Bruder Albert, Landrat im Fürstentum Halberstadt (Bl. 387), 1668 Immission des Caspar von Korff gen. Schmising in die Wittensteinschen Güter (Bl. 397), 1671 - 1672 Belehnung des Caspar Christian Wippermann, Sohn des Jobst (Bl. 404), 1682 Vertrag des Caspar Christian Wippermann mit seinem Vetter Friedrich, hessen-homburgischer Hofrat, über die Schenkung seines Vermögens (Bl. 426), 1688 Ankauf des in Diskussion stehenden Gutes durch Friedrich Matthias von Korff gen. Schmising, Belehnung und Allodifizierung (Bl. 431), 1688
Behörden vor 1816
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:11 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.5. Preußische Behörden für Minden und Ravensberg (Tektonik)
- Minden-Ravensberg, Regierung (Bestand)
- 7. Lehen (Gliederung)
- 7.5. Spezialia: Grafschaft Ravensberg (Gliederung)