Harpurn Zimmermann von Mengerskirchen und seine Frau Richel, Bürger zu Weilburg, verkaufen dem Dekan und Kapitel des Stifts Weilburg zur Präsenz 8 Schilling Kölner Pfennig ewiger Gülte, fällig am 11. November, aus ihrem Haus nebst Hofreite an der Planken 'gen der Hanporten' und unten an dem Haus des Herrn Heynmann, Kanoniker desselben Stifts, sowie aus ihrem Weingarten 'gen dem fare nydewendick der nydermolen an Brunstes wingarten'. Sie setzen Haus, Hofreite und Weingarten für die Gülte zu Unterpfand. - Gerlach von Rheinberg ('Ryn-'), Vogt zu Weilburg, Henne Hergod, Bürgermeister, Hermann Brunst und Concze von 'Heymershusen', Schöffen daselbst, künden das Siegel der Stadt Weilburg an.
Vollständigen Titel anzeigen
Harpurn Zimmermann von Mengerskirchen und seine Frau Richel, Bürger zu Weilburg, verkaufen dem Dekan und Kapitel des Stifts Weilburg zur Präsenz 8 Schilling Kölner Pfennig ewiger Gülte, fällig am 11. November, aus ihrem Haus nebst Hofreite an der Planken 'gen der Hanporten' und unten an dem Haus des Herrn Heynmann, Kanoniker desselben Stifts, sowie aus ihrem Weingarten 'gen dem fare nydewendick der nydermolen an Brunstes wingarten'. Sie setzen Haus, Hofreite und Weingarten für die Gülte zu Unterpfand. - Gerlach von Rheinberg ('Ryn-'), Vogt zu Weilburg, Henne Hergod, Bürgermeister, Hermann Brunst und Concze von 'Heymershusen', Schöffen daselbst, künden das Siegel der Stadt Weilburg an.
88, U 89
88 Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren
Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren >> 1 Urkunden >> 1376-1425
1391 Juli 9
Ausfertigung, Pergament. Das abhängende Siegel ab. - Rückvermerk: 1. (um 1400): 'Harpern Zimmerman de Mengerskirchen'. 2. (15. Jh.): 'Littera presencie'
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. ipso die Cirili martiris 1391
Struck, St. Walpurgisstift Weilburg, Nr. 1228
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ