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Militaria: Militärwesen bis zur Revolution 1918
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Stadt Paderborn bis 1949 >> 2. Verwaltung in der Zeit ab 1802 >> 2.5. Staatsangelegenheiten >> 2.5.7. Militärwesen >> 2.5.7.1. Militärwesen, generalia
1833 - 1918
Darin: Grundriss des Domplatzes mit Einzeichnung einer Paradereihenfolge für den Geburtstag von Kaiser Wilhelm II. (um 1897). - Werbung für den Eintritt in den Militärdienst (Druckschrift, 1899). - Nachrichten über die Einstellung in Unteroffizierschulen (Druckschrift, 1909). - Merkblatt betreffend Kriegs-Reserve-Seeoffizieranwärter (Druckschrift, 1918). - Zeitungsartikel
Enthält u.a.: Ausstellung der Atteste für den dreijährigen freiwilligen Militärdienst. - Behandlung von Militärstrafpflichtigen und von Deserteuren. - Überlassung von Waffen aus den Beständen der Militärverwaltung an Kriegervereine, Zivilverwaltung- und Gerichtsbehörden. - Manöverschäden. - Unbefugtes Führen der Reichs-Kriegsflagge. - Abhaltung von Paraden und Zapfenstreichen zu den Geburtstagen von Kaiser Wilhelm II. . - Verbot des Radfahrens auf den Promenaden. - Gesuch der Witwe Maria Unterhalt um Unterstützung. - Geschwindigkeitsübertretungen mit Fuhrwerken durch Militärangehörige auf der Neuhäuser Straße und an der Knabenschule an der Schulstraße. - Aushebung von Militärpflichtigen. - Gesuch des Militärveteranen Anton Canisius um Unterstützung. - Vorschriften für die Zuschauer bei den militärischen Herbstübungen. - Sachverständige für Streitigkeiten bei der Fleischlieferung an die Garnison Paderborn. - Ausschankverbot von Alkohol während Mobilmachungstagen. - Überprüfung von Entlassungs- und Urlaubsgesuchen von Militärpersonen während des Krieges
Polizei-Verwaltung
Archivale
Canisius, Anton
Unterhalt, Maria
Wilhelm II., Kaiser
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.