Kleinere Erwerbungen: Gerhard Halbritter (1908-2002): Splitternachlass (Bestand)
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UAT 183/207,
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> N Nachlässe und kleinere Erwerbungen >> Nr Kleinere Erwerbungen >> Kleinere Erwerbungen
1948-1978 (2019)
Bestandsbeschreibung: Zur Biografie (s.a. UAT 183/207,75)
Gerhard Richard Halbritter wurde am 22. September 1908 in Mühlhausen/Thüringen als Sohn des Malermeisters Carl Halbritter und dessen Frau Johanne geboren. Der Vater fiel im Ersten Weltkrieg, eine begonnene Lehre als Drogist brach Halbritter 1924 ab. Stattdessen absolvierte er ab 1924 eine Holzbildhauerlehre bei Karl Ullrich und Walter Krause in Mühlhausen. In den Folgejahren bildete er sich in Budapest, Rom, Paris, Brüssel und Kopenhagen weiter aus. Seit 1936 war er freischaffend tätig. 1947 wurde er aus Dänemark, wo er interniert worden war, nach Deutschland ausgewiesen. Weiterhin freischaffend war er 1957 bis 1962 bei der Tübinger Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen als wissenschaftlicher Zeichner tätig. G. Halbritter verstarb am 15. Juli 2002.
Zum Bestand und dessen Bearbeitung
Unterlagen aus der Zusammenarbeit mit der HNO-Klinik unter deren Direktor Max Schwarz, wurden dem Universitätsarchiv 2008 von der Leiterin der Graphischen Sammlung, Dr. Anette Michels übergeben. Die biografischen Unterlagen und Korrespondenzen übergab die Tochter Gerhard Halbritters, Frau H. Leonore Hansen im Januar 2020. Daraufhin wurden die Unterlagen den Kleineren Erwerbungen zugeordnet und gemeinsam unter der Signatur UAT 183/207 verzeichnet. Dabei wurde den zahlreichen Fotoabzügen eigene Unternummern zugewiesen.
22.Januar 2020,
Dr. Regina Keyler
Gerhard Richard Halbritter wurde am 22. September 1908 in Mühlhausen/Thüringen als Sohn des Malermeisters Carl Halbritter und dessen Frau Johanne geboren. Der Vater fiel im Ersten Weltkrieg, eine begonnene Lehre als Drogist brach Halbritter 1924 ab. Stattdessen absolvierte er ab 1924 eine Holzbildhauerlehre bei Karl Ullrich und Walter Krause in Mühlhausen. In den Folgejahren bildete er sich in Budapest, Rom, Paris, Brüssel und Kopenhagen weiter aus. Seit 1936 war er freischaffend tätig. 1947 wurde er aus Dänemark, wo er interniert worden war, nach Deutschland ausgewiesen. Weiterhin freischaffend war er 1957 bis 1962 bei der Tübinger Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen als wissenschaftlicher Zeichner tätig. G. Halbritter verstarb am 15. Juli 2002.
Zum Bestand und dessen Bearbeitung
Unterlagen aus der Zusammenarbeit mit der HNO-Klinik unter deren Direktor Max Schwarz, wurden dem Universitätsarchiv 2008 von der Leiterin der Graphischen Sammlung, Dr. Anette Michels übergeben. Die biografischen Unterlagen und Korrespondenzen übergab die Tochter Gerhard Halbritters, Frau H. Leonore Hansen im Januar 2020. Daraufhin wurden die Unterlagen den Kleineren Erwerbungen zugeordnet und gemeinsam unter der Signatur UAT 183/207 verzeichnet. Dabei wurde den zahlreichen Fotoabzügen eigene Unternummern zugewiesen.
22.Januar 2020,
Dr. Regina Keyler
Bestand
Nachlass
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ