Nachlass Friedrich Wilhelm Faulhaber, Stadtschreiber in Isny (* um 1760) (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/8
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Nachlässe, Verbands- und Familienarchive >> Sonstige Nachlässe
1784-1819
Überlieferungsgeschichte
Den Nachlaß Faulhaber hat das Hauptstaatsarchiv Stuttgart im September 1974 von Herrn Günther H. Herzberg, gekauft (Hauptstaatsarchiv Tgb.Nr. 5086 und 5487/C V d). Das ursprüngliche Verzeichnis wurde von Herrn Herzberg gefertigt und zusammen mit den Archivalien übergeben
Inhalt und Bewertung
Friedrich Wilhelm Faulhaber (um 1760 - um 1830) wurde in Hohenstaufen geboren. Über seine Ausbildung liegen keine Nachrichten vor, seit 1781 arbeitete er in der kurmainzischen Amtstadt Bönnigheim als Substitut. Im September 1784 wechselte er als Stadtschreiber nach Isny, ab 1797 arbeitete er als Kornmeister in Isny, im März 1803 wechselte er in die Kameralverwaltung des Grafen Otto von Quadt in Isny. 1809 wurde er zum vorläufigen Stadt- und Amstschreiber in Isny, im Jahr 1815 zum Stadt- und Amtsschreiber in Tettnang berufen.
Neben persönlichen Unterlagen wie Bewerbungs- und Ernennungsschreiben und Zeignissen enthält der Bestand auch Berichte über die ökonomischen Verhältnisse in Oberschwaben. Ausarbeitungen zur Verbesserung von Landwirtschaft, Geldwirtschaft und Gewerbe machen den wichtigsten Teil des Bestandes aus.
Nach Überprüfung des alten Verzeichnisses von Günther Herzberg auf Vollständikeit und Genauigkeit ergab sich, dass eine Neuverzeichnung geboten erschien. Deshalb wurden die Unterlagen nach archivischen Gesichtspunkten neuformiert und verzeichnet. Der Bestand umfasst 10 Nummern mit 0,05 lfd. m.
Den Nachlaß Faulhaber hat das Hauptstaatsarchiv Stuttgart im September 1974 von Herrn Günther H. Herzberg, gekauft (Hauptstaatsarchiv Tgb.Nr. 5086 und 5487/C V d). Das ursprüngliche Verzeichnis wurde von Herrn Herzberg gefertigt und zusammen mit den Archivalien übergeben
Inhalt und Bewertung
Friedrich Wilhelm Faulhaber (um 1760 - um 1830) wurde in Hohenstaufen geboren. Über seine Ausbildung liegen keine Nachrichten vor, seit 1781 arbeitete er in der kurmainzischen Amtstadt Bönnigheim als Substitut. Im September 1784 wechselte er als Stadtschreiber nach Isny, ab 1797 arbeitete er als Kornmeister in Isny, im März 1803 wechselte er in die Kameralverwaltung des Grafen Otto von Quadt in Isny. 1809 wurde er zum vorläufigen Stadt- und Amstschreiber in Isny, im Jahr 1815 zum Stadt- und Amtsschreiber in Tettnang berufen.
Neben persönlichen Unterlagen wie Bewerbungs- und Ernennungsschreiben und Zeignissen enthält der Bestand auch Berichte über die ökonomischen Verhältnisse in Oberschwaben. Ausarbeitungen zur Verbesserung von Landwirtschaft, Geldwirtschaft und Gewerbe machen den wichtigsten Teil des Bestandes aus.
Nach Überprüfung des alten Verzeichnisses von Günther Herzberg auf Vollständikeit und Genauigkeit ergab sich, dass eine Neuverzeichnung geboten erschien. Deshalb wurden die Unterlagen nach archivischen Gesichtspunkten neuformiert und verzeichnet. Der Bestand umfasst 10 Nummern mit 0,05 lfd. m.
10 Nummern
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 2:39 PM CET