Hieronimus de Ghinucciis electus Asculanus, Generalauditor, berichtet den Geistlichen der Diözese Trier über die von Papst Julius II. an Achilles de Gratiis, Bischof von Citte di Castello, ergangene Kommission in Sachen des Klerikers Mainzer Diözese, Johannes Born, gegen Adam Rode wegen eines Kanonikats und Jakob Fuseler wegen der Küsterei am Liebfrauenstift zu Wetzlar (ehemals im Bestiz des Georg Scholer), eine weitere demselben übertragen Kommission in Sachen des Klerikers Trierer Diözese Heinrich Wil gegen Adam Rode und Jakob Fuseler dasselbe betreffend, den von Achilles zunächst zugunsten des Johannes Born gefällten Spruch, über die fernere Verhandlung vor den Koauditoren Johannes Antonius de Trivulciis und Paulus de Rubeis. Unter Kassierung des Uteils zugunsten des Johannes Roen (Born ?) spricht nun Hieronymus dem Adam Rode Jakob Fuseler und Johannes Roen ihre Rechte an der Wetzlarer Pfründe zugunsten des Heinrich Wil ab und verurteilt sie in die Kosten. Es folgt eine Verhandlung vor dem Stellvertreter des Ausstellers Calistus de Amadiis, wobei Henricus Wyl durch seinen Anwalt Theodericus Spar vertreten ist, schließlich der Vollstreckungsbefehl mit dem Mandat, die Exkommunikation des Jakob Fuseler zu verkünden.