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Die Dritt Tafel des Rheinstroms / inhaltend das Nider Teutschland.
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Sammlung Vogel, Kaiserswerth >> Karten des Rheinlaufs
ca. 1545
420x330
Papier
Topografische, ungefähr westorientierte Karte des Niederrheins bis zur Nordsee; Amsterdam-Haltern-Linz-Mecheln, darin: Keiserswyrd; Aus: „COSMOGRAPHIA - Beschreibung aller Lender durch Sebastianum Munsterum in welcher begriffen / Aller voelcker / Herrschaften / Stetten / und namhafftiger flecken / herkomme: …….“, Erstausgabe Basel 1544, Rückseite: Text in einer Kartusche: Die Dritt Landtafel des Rheinstroms / in deren begriffen wirt das Nider Teütsche Landt; Die hier vorliegende Karte entspricht einem Exemplar aus dem Jahr 1545; Die Cosmographia ist die erste große, umfassende und wissenschaftliche, dabei allgemeinverständliche Beschreibung der Welt und sie gilt als das Hauptwerk des Sebastian Münster; Nach der Erstausgabe mit einem Umfang von 660 Seiten folgten bis 1628 mehr als 50 weitere Ausgaben. Insgesamt sollen 60 000 Exemplare gedruckt worden sein. Über einhundert im Auftrag Münsters arbeitende Autoren ließen die Cosmographia durch Erweiterungen und Aktualisierungen bis zuletzt auf 6 Bände mit nahezu 1800 Seiten anwachsen; So hat die hier gezeigte Karte in späteren Ausgaben am oberen und unteren Rand insgesamt 3 Textkartuschen. Vor der Einführung des Euro trug der 100 DM Schein das Bild des Sebastian Münster; Im Alter von 17 Jahren trat dieser in den Franziskanerorden ein, den er dann aber nach 24 jähriger Zugehörigkeit wieder verließ; In der Folge konvertierte Münster zum evangelischen Glauben und heiratete die Witwe des Druckers Adam Petri, dessen Sohn Heinrich die väterliche Druckerei weiter führte; Sebastian Münster konnte sich so der Cosmographia und zahlreichen weiteren Publikationen widmen, die seinen Ruf als Cosmograph Zimlich Teutsch meilen;
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.