Hans Alwig, Bürger zu Gmünd, entscheidet als Gemeinmann mit den 4 Schiedsleuten Ritter Jörg von Hürnheim, genannt von Katzenstein und Konrad von Weißenstein (von Seiten der ersten Partei), Hermann Feyerabend von Gmünd und Diepold Gräter von Biberach (von Seiten der zweiten Partei) einen Streit zwischen Anna Gräfin zu Helfenstein, geb. von Öttingen, Witwe, und ihrem Sohn, Graf Johann zu Helfenstein, ihrer selbst sowie der Klöster Anhausen und Herbrechtingen und anderer ihrer Leute und Güter wegen einerseits und Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm ihrer selbst und ihrer Leute wegen in den 3 Herrschaften Albeck, Helfenstein und Blaubeuren andererseits, verschiedene Punkte, namentlich die Fälle in den genannten Herrschaften und andere Hoheitsrechte betr.
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Hans Alwig, Bürger zu Gmünd, entscheidet als Gemeinmann mit den 4 Schiedsleuten Ritter Jörg von Hürnheim, genannt von Katzenstein und Konrad von Weißenstein (von Seiten der ersten Partei), Hermann Feyerabend von Gmünd und Diepold Gräter von Biberach (von Seiten der zweiten Partei) einen Streit zwischen Anna Gräfin zu Helfenstein, geb. von Öttingen, Witwe, und ihrem Sohn, Graf Johann zu Helfenstein, ihrer selbst sowie der Klöster Anhausen und Herbrechtingen und anderer ihrer Leute und Güter wegen einerseits und Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm ihrer selbst und ihrer Leute wegen in den 3 Herrschaften Albeck, Helfenstein und Blaubeuren andererseits, verschiedene Punkte, namentlich die Fälle in den genannten Herrschaften und andere Hoheitsrechte betr.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, {B 95 Bü 125}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 95 Helfenstein, Grafschaft
Helfenstein, Grafschaft >> 9. Beziehungen zur Reichsstadt Ulm >> Kopialbuch über die ulmischen Dokumente über den Erwerb der helfensteinischen Besitzungen
1410 Dezember 18 (donnerstag nach Lucia)
Urkunden
Siegler: Hans Alwig, Bürger zu Gmünd; Jörg von Hürnheim gen. von Katzenstein, Ritter; Hermann Feyerabend von Gmünd
Überlieferungsart: Abschrift
Überlieferungsart: Abschrift
Kopialbuch über die ulmischen Dokumente über den Erwerb der helfensteinischen Besitzungen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:52 MEZ
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- 9. Beziehungen zur Reichsstadt Ulm (Gliederung)
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