Georg Dinst, Kammeramtmann und Kammermeister des Bischofs Johann Philipp von Bamberg, leiht aufgrund bischöflicher Bewilligung und nach Maßgabe des von Georg von Kindsberg zum Wehrenstein (Wernstein, Lk Kulmbach) übergebenen Revers dem Christoff Ludt, Bürger und Handelsmann zu Bamberg, als Lehenträger des gen. von Kindsberg, folgende Stücke zu Zinslehen: a) einen Hof zwischen Bamberg und Hallstadt (LK Bamberg), der Seehof genannt, anstoßend mit einem Ort an Gerhart Zollners uffm Brandt Wiesen, die vorher Hans Merz innehatte, dann an die Siechhofwiesen und -felder; mit dem zweiten Ort anstoßend an Jacob Dürings, Metzger, Wiesen, dann an die Seegasse bei dem Sauerzapfen See; der dritte Ort anstoßend an Hans Gürtlers Wiese bis an die Wiesen des Klosters Hl. Grab; der vierte Ort anstoßend an das Pörstig und die Felder und den gemeinsch. Anger der Hallstädter. Der Hof ist zur Zeit an einen Obleier des Bamberger Domstifts verpfändet. b) eine ledige Wiese im Ehrlich gen., anstoßend mit dem ersten Ort an die Hofwiese des Klosters Hl. Grab; mit dem zweiten Ort an Otto Homer und Georg Keilholz; mit dem dritten Ort an Hans Gürtler und dem vierten Ort an die Gundelzheimer Straß. Der Handlohn beträgt jeweils von 1 fl von 20 fl. Diese Güter hatte Georg von Kindsberg von Wolfgang von Herder, Dr. iur., vormals bbg. Rat und Stadtadvokat zu Bamberg, jetzt zu Ulm, um 3150 fl gekauft, woraufhin dieser für sich, seine Ehefrau Regina und seine zwei Kinder Hans Sigmund und Elisabeth Verzicht geleistet hat. S: A - Geben zue Bamberg am Dienstag ...

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Staatsarchiv Bamberg
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