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Verminderung der Mastpacht in der Gemeinde Wahlbach
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Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.8. Waldungen, Mast und Lohe
(1690) 1760-1776
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen der Landesregierung und Rentkammer zu Dillenburg wegen der Minderung der Pachtzahlung der Gemeinde Wahlbach für die Mastung in der Waldung, dem so genannten Minkersberg/Münckersberg und der Mischenbach, aufgrund des gewesenen Brandes zu Burbach (1760-1761); Abschrift eines Pachtvertrags vom 09./19.10.1690 mit der gemeinde Wahlbach betreffend deren Mastung in den umliegenden herrschaftlichen Waldungen, Mischenbachswald und Minkersberg genannt; Gesuch der Gemeinde Wahlbach um Abschreibung des jährlich an die Oberförsterei abzuliefernden Mastpachtgeldes (1761); Suppliken der Gemeinde Wahlbach wegen der gepachteten und in Verbot gelegten Mastung (1775-1776); Begutachtung der Supplik der Gemeinde Wahlbach betreffend die Betreibung der Gehege in der Mischenbach mit den Mastschweinen zur Mastzeit laut Pachtvertrag (1776). Korrespondenten u.a.: Bierbrauer (Dillenburg), von Rauschard (Dillenburg), von Erath (Dillenburg), Amtsvogt Hofmann (Burbach), Heimberger Henrich Gottfried Hensel (Wahlbach), Dapping (Dillenburg).
29. Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.