Kaufverträge, Vergleiche sowie Quittungen über das Rittergut Kannawurf
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30614 Grundherrschaft Bosenhof und Schweinsburg, Nr. 0322 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
30614 Grundherrschaft Bosenhof und Schweinsburg
30614 Grundherrschaft Bosenhof und Schweinsburg >> 4. Familienangelegenheiten >> 4.3. Rittergut Kannawurf
1630, 1680, 1726 - 1727, 1730
Enthält: Kaufvertrag zwischen Carl Gottlob und Hans Carl Bose als Verkäufer und Christian Otto v. Helmold als Käufer über das Rittergut Kannawurf (16. Apr. 1726) [Original und Abschrift sowie Konfirmation].- Rezeß zwischen den Brüdern Carl Gottlob und Hans Carl Bose und den Hintersättlern in Kannawurf über Frondienste (20. Sept. 1726) [2 Exempl.].- Attestat von Pfarrer Benjamin Laue in Kannawurf über gehaltene Gedächtnispredigten nach dem Tod von Christian Carl Friedrich Bose (+ 9. März 1717) und Carl Friedrich Bose (+ 1. Okt. 1717).- Schulden von Marie Sophie v. d. Asseburg bei der Gemeinde Nikolausrieth über 100 Reichstaler (8. Febr. 1630).- Quittung von Marie Eberhardine Bose für ihre Brüder Carl Gottlob und Hans Carl Bose über 500 und 50 Taler Anteil an dem Rittergut Kannawurf (8. Jan. 1727).- Konzept eines Kaufbriefs von Friedrich Carl Bose sowie eines Vergleichs über das Rittergut Kannawurf (13. Dez. 1680).
Rittergutsarchiv Schweinsburg
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:21 MEZ