Heberegister der jährlichen Pachteinanhmen und fälligen Kurmede-Zahlungen
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AA 0230, 3
AA 0230 Kloster Ellen, Akten
Kloster Ellen, Akten >> 1. Akten
1567 - 1595
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Sp. 61 f. (1590 Februar 7) Zwischen der Meisterin sowie der Priorin Maria Rohe, der Scheiffmeisterin Ursula von Hirtzhorn, der Kellnerin Katharina Standert und dem Prior Thomas Bloos einerseits und dem Bürgermeister Johann Pontz andererseits wird folgender Erbtausch getätigt: Die bisherige Erbrente von 2 Maltern Roggen, zahlbar von Gerhard von Ensen zu Oberzier an das Kloster (vgl. Kloster Ellen, Rep. u. Hs. 2, Bl. 39a) erlischt, da der Besitzer dieses Landes, Pontz, einen ihm gehörenden Rentenbrief in gleicher Höhe, zahlbar von Dreutgen auf dem Bach zu Oberzier (vgl. Kloster Ellen, Urk. 5 und Rep. u. Hs. 2, Bl. 17a-18b) dem Kloster Ellen übereignet. Geschehen im Beisein und mit Unterschrift des Vogts zu Nörvenich Hermann von Rittersbach. Biblioreferenz: Reg.: Candels, H., Ellen, S. 242f. Nr. 75a Ueberlieferung: Abschrift Sp. 70 (1590 Februar 7) Vergleich zwischen dem Konvent zu Ellen und dem Bürgermeister Johann Pontz, der dem Kloster 19 Viertel Roggenrente schuldet. Der Konvent erhält für immer eine Jahrrente von 3 Summer Roggen von Johann Vitzers Erben zu Arnoldsweiler zu Lasten und Unterpfand von deren Hof daselbst. Außerdem hat Pontz zur Ehre Gottes, aus gutem Eifer und aus nachbarlicher Freundschaft 4 1/2 Viertel jährliche Erbrente dem Kloster verehrt. Geschehen zu Ellen im Beisein und mit Unterschrift des Vogts zu Nörvenich Hermann von Rittersbach. Biblioreferenz: Reg.: Candels, H., Ellen, S. 243 Nr. 75b Ueberlieferung: Abschrift
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:53 MESZ
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International