Nachlass Bootz (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
S 125
Archiv im Rhein-Kreis Neuss (Archivtektonik) >> Nichtamtliches Archivgut und Sammlungen >> Nachlässe
1915-2010
Der Nachlass (52 VE) versammelt die schirftlichen und bildlichen Hinterlassenschaften von Josef Bootz (1916 - 2010), Kaplan zu Nievenheim und Pfarrer zu Delhoven, Ehrendomherr und Diözesanrat. Geboren 1916 in Köln, besuchte Josef Bootz dort die Volksschule und später das Apostel-Gymnasium am Neumarkt. Nach dem Abitur studierte er in Bonn Theologie und Philosophie sowie nebenher Sport, Archäologie, Kunstgeschichte und Rechtswissenschaft.1941 erfolgte in Köln die Priesterweihe. Anschließend wirkte er als Kaplan in Essen-Katernberg, Düsseldorf-Benrath, Wuppertal-Ronsdorf und in Leichlingen als Kriegslazarettpfarrer. Es folgten Düsseldorf, Köln-Ehrenfeld und Bensberg-Refrath. Von 1951 bis 1959 war Josef Bootz Parrer in Nievenheim. Während dieser Zeit, 1954, wurde der Kaplan zum Diozösanrat und Ehrendomherren der Kathedralkirche in Corpus Christi/Texas ernannt. Desweiteren war Bootz als Seminarredner und ambitionierter Hobbyfotograf bekannt. Im Mai 1959 wurder er als Pfarrer in Delhoven eingeführt und 1979 in den Ruhestand verabschiedet. Danach als Subsidiar an St. Gerhard in Gieslenberg (Langenfeld) tätig. Josef Bootz verstarb am 15. Dezember 2010. Der Nachlass gelangte 2018 als Schenkung an das Archiv im Rhein-Kreis Neuss und kann dort gemäß der Bestimmungen des Landesarchivgesetzes Nordrhein-Westfalen benutzt werden.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ