Heinrich Abt von Fulda (Fulde) bekundet, daß seine Stiefmutter Adelheid von Kranlucken (Cralucke) mit Zustimmung ihres Stiefsohnes Berthold und ihrer Söhne Gerlach und Friedrich (Fritschen) an Äbtissin und Konvent des Klosters Allendorf (Alden-) drei Pfund jährlichen Zins - je 30 Schilling an Michaelis und an Walpurgis - aus ihrer Sole, die jetzt Heinrich (Heincze) Stichling aus dem oberen Brunnen siedet, für erhaltene 30 Pfund Heller Salzunger Währung verkauft hat. Der Zins kann auch auf andere, eigens dafür erworbene und dem Kloster günstig gelegene Güter angewiesen werden. Da die Sole vom Stift Fulda zu Lehen geht, gibt der Abt auf Bitten seiner Stiefmutter und aus Zuneigung zum Kloster seine Zustimmung und kündigt sein großes Siegel an.

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Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Meiningen
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