Landgraf Wilhelm von Hessen gestattet Berthold von Bischoffshausen zum Altenstein, seiner Ehefrau Anna, geborener von Bodenhausen, die folgenden G...
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Urk. 14, 2445
A I u, von Bischoffshausen sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Bischoffshausen Nr. 3
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe B >> Bi >> Bischoffshausen, von >> 1370-1599
1568 Dezember 12
Lehnskonsens
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Wilhelm von Hessen gestattet Berthold von Bischoffshausen zum Altenstein, seiner Ehefrau Anna, geborener von Bodenhausen, die folgenden Güter als Wittum zuzuweisen: 1.) zwei Acker vor und in der Feldmark von Bischhausen [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.]; 2.) ein Weinberg zu Bischhausen; 3.) die Hälfte der Erträge der zwei Dörfer Hebenshausen [Ortsteil der Gem. Neu-Eichenberg, Werra-Meißner-Kr.] und Berge [Ortsteil der Gem. Neu-Eichenberg, Werra-Meißner-Kr.], die bislang der genannte Berthold von Bischoffshausen eingezogen hat; ausgenommen sind Mannschaft, Dienst, Pflicht und Gericht, die allein dem Sohn des Ernst von Bischoffshausen als Agnaten und Lehnsfolger vorbehalten werden; 4.) das Vorwerk zu Unterrieden [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.]; 5.) eine halbe Fischweide zu Unterrieden; 6.) das für die Befeuerung notwendige Brennholz aus einem halben Morgen Feld [sic!].
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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