Familienunterlagen von Grabiz und de Pers von Saneliseo und Grabiz (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, P 14
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Deposita
Inhalt und Bewertung
Familienpapiere der aus der Region um Görz/Gorizia (früher Österreich, heute Oberitalien) stammenden österreichischen Adelsfamilie der Freiherren und Grafen von Grabiz, die im 19. Jh. im Mannesstamm erloschen ist. Im 18. Jh. studierten Mitglieder der Familie Grabiz an der Karlsschule. Anton Joseph Aloisius Graf von Grabiz (geb. 1759) war Offizier in württembergischen Diensten.
Der Bestand enthält vereinzelt auch Unterlagen der Familie de Pers von Saneliseo und Grabiz. Die aus dem Friaul kommende Familie de Pers, die im Jahre 1572 erstmals urkundliche Erwähnung findet, wurde 1906 in den österreichischen Adelsstand als "de Pers von Saneliseo und Grabiz" erhoben. Die Päpstliche Anerkennung des Titels Marchese für die Familie erfolgte 1910 bzw. 1919.
Inhalt:
Wappenbrief der Familie von Grabiz 1587 (mit Abschriften des Urkundentextes); Ahnenprobe für Wilhelm Graf von Grabiz 1828, Familienfideikommiss derer von Grabiz; genealogische Sammlungen: Auszüge aus Familienregistern und aus Offiziersstammrollen zu Mitgliedern der Familie Grabiz, Korrespondenz v. a. der Familie de Pers betreffend Familienforschung Grabiz, Stammbäume der Familie von Grabiz.
Die Benutzung richtet sich nach dem Landesarchivgesetz.
Stuttgart, im September 2015
Peter Bohl
7 Büschel (0,06 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ