Beauftragter der EKiR beim Südwestfunk (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
2LR 040B
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 2LR Ämter und Einrichtungen, sonstige kirchliche Registraturbildner >> 2LR 040B Beauftrager der EKiR beim Südwestfunk
Bestandsbeschreibung: Der Bestand gliedert sich in die beiden Teilbestände „Dienstliche Handakten Pfarrer Hans Dietrich Pompe“ (1949-1961) und „Dienstliche Handakten Pfarrer Hans Abel“ (1961-1975). Hans Dietrich Pompe war seit 1949 Gemeindepfarrer in Koblenz und wurde zugleich von der Kirchenleitung mit der Geschäftsführung des bis 1960 existierenden „Evangelischen Rundfunkausschuss für den SWF“ beauftragt. Dies entsprach de facto bereits der Tätigkeit eines Rundfunkbeauftragten. Pompes Nachfolger als Rundfunkbeauftragter wurde 1961 Hans Abel, der bis 1975 amtierte. Vom 1. Januar 1976 ab wurde das Amt des Beauftragten der EKiR beim SWF von Pfarrer Hans Dieter Osenberg übernommen, der bereits seit 1965 als Beauftragter beim Saarländischen Rundfunk (SR) fungierte. Auch unter Osenbergs seit 1992 amtierenden Nachfolger Pfarrer Michael Kluck blieben die beiden Ämter in Personalunion verbunden. Für die Zeit ab 1976 befinden sich deshalb die die Rundfunkarbeit der EKiR beim SWF betreffenden Akten im Bestand „Beauftragter der EKiR beim Saarländischen Rundfunk“. Den Hauptteil des Bestandes bilden Korrespondenzserien sowie Sendepläne und Programmübersichten der Jahre 1956 bis 1975. Ergänzende Archivbestände: 2LR 039B (Beauftragter der EKiR beim Saarländischen Rundfunk).
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ