Klara von Hohenweiler (Honweiler), Witwe des Ritters Stefan von Beyern, verschreibt ihrer Tochter Stefanie von Beyern, die mit dem Ritter Eitel von Sickingen vermählt wurde, 50 Gulden jährliche Gülte zu St. Martin [= 11.11.] auf den Zoll zu Oppenheim, die mit 1.000 Gulden gelöst werden können, als Ehesteuer. Dies wird von den 200 Gulden Gülte, die Stefan am 20.9.1443 von Pfalzgraf Ludwig IV. erhalten hat, abgezogen, sodass für Klara und ihre Kinder noch 150 Gulden Gült verbleiben. Klara versichert die freiwillige Verschreibung dieses Anteils an ihrem Wittum. Siegelbittzeuge: Eitel von Sickingen.
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Klara von Hohenweiler (Honweiler), Witwe des Ritters Stefan von Beyern, verschreibt ihrer Tochter Stefanie von Beyern, die mit dem Ritter Eitel von Sickingen vermählt wurde, 50 Gulden jährliche Gülte zu St. Martin [= 11.11.] auf den Zoll zu Oppenheim, die mit 1.000 Gulden gelöst werden können, als Ehesteuer. Dies wird von den 200 Gulden Gülte, die Stefan am 20.9.1443 von Pfalzgraf Ludwig IV. erhalten hat, abgezogen, sodass für Klara und ihre Kinder noch 150 Gulden Gült verbleiben. Klara versichert die freiwillige Verschreibung dieses Anteils an ihrem Wittum. Siegelbittzeuge: Eitel von Sickingen.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 820, 27
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Perpetuum II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
1485 Februar 3 (uff dorstag nach unser lieben frauwen tag lichtwyhe)
fol. 32r-32v
Urkunden
Ausstellungsort: [ohne Ort]
Siegler: Klara von Hohenweiler; Eitel von Sickingen
Siegler: Klara von Hohenweiler; Eitel von Sickingen
Beyern, Stefan von; Ritter, Ratsherr zu Kaisersberg, ux. Klara von Hohenweiler, 1485 tot
Beyern, Stefanie von; m. Eitel von Sickingen, erw. 1485
Hohenweiler (Honweiler), Klara von; m. Stefan von Beyern, erw. 1485
Sickingen, Eitel von; Ritter, kurpfälzischer Rat, Hofmeister, erw. 1456, 1492
Oppenheim MZ
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:14 MESZ
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