Drescher, Wilhelm (1868 - 1945) (Bestand)
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Rep. 70 NL 14
>> Sammlungen und Nachlässe >> Nachlässe und Nachlassteile
1873 - 1945 (1946 - 1960)
Vorwort: 1. Herkunft und Beschreibung des Bestandes
Die privaten Unterlagen von Pfarrer Wilhelm Drescher kamen im Jahre 1984 zusammen mit dem Nachlass von Pfarrer Dr. Wilhelm Deinhardt (1904-1938; Privatdozent in Würzburg; NL 2) ins Archiv des Erzbistums.
Die beiden Nachlassteile sind im Laufe der Zeit wahrscheinlich durcheinandergeraten. Nach Schriftvergleich und Überprüfung der Lebensläufe (z.B. kann die Predigt von 1892 nur von Pfarrer Drescher sein) wurde versucht, die Unterlagen richtig zuzuweisen.
Bei Forschungsarbeiten sollte auch der Nachlass von Dr. Wilhelm Deinhardt (AEB, Rep. 70, NL 2) berücksichtigt werden (hier u.a. nähere biographische Angaben).
Der kleine Nachlassbestand - aus organisatorischen Gründen wird der Bestand nicht nachträglich dem später gebildeten Bestand Nachlassteile eingereiht - umfasst 9 Archivmappen. Neben wichtigen Dokumenten zu Dreschers schulischer und beruflicher Laufbahn befinden sich noch einige private Aufzeichnungen, Andachtsbilder, Fotos und Zeitungsausschnitte im Nachlass. Hingewiesen sei hier auf die Primizandenken des späteren Bamberger Erzbischofs Josef Kolb vom 6. August 1905 in Seßlach (Nr. 26).
Dokumente aus der Zeit nach Dreschers Tod, die Traueransprache, einige Andachtsbilder und Zeitungsartikel, wurden nicht aus dem Nachlass herausgenommen. Ein eigener Nachlassteil Maria Deinhardt wurde nicht extra gebildet.
2. Zur Person
Wilhelm Drescher wurde am 17. Oktober 1868 in Weismain geboren. Die Priesterweihe war am 31. Juli 1892. Ab 1. Sept. 1892 war er Kaplan in Forchheim, ab 01. Oktober 1894 Kaplan in der Pfarrei Unsere Liebe Frau in Nürnberg und ab 18. April 1904 bis zum 31. Oktober 1933 Pfarrer in Seßlach. Hier war er am 06. August 1905 Primizpfarrer des späteren Erzbischofs von Bamberg, Joseph Kolb. Im Januar 1906 wurde er Distriktschulinspektor. Seinen Ruhestand verbrachte er ab 01. November 1933 nach freier Resignation als Kommorant in Bamberg. Der am 19. Oktober 1945 verstorbene Priester wurde in Bamberg beerdigt.
3. Zitierweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70, NL 14, Nr. ...
Vorwort: 1. Herkunft und Beschreibung des Bestandes
Die privaten Unterlagen von Pfarrer Wilhelm Drescher kamen im Jahre 1984 zusammen mit dem Nachlass von Pfarrer Dr. Wilhelm Deinhardt (1904-1938; Privatdozent in Würzburg; NL 2) ins Archiv des Erzbistums.
Die beiden Nachlassteile sind im Laufe der Zeit wahrscheinlich durcheinandergeraten. Nach Schriftvergleich und Überprüfung der Lebensläufe (z.B. kann die Predigt von 1892 nur von Pfarrer Drescher sein) wurde versucht, die Unterlagen richtig zuzuweisen.
Bei Forschungsarbeiten sollte auch der Nachlass von Dr. Wilhelm Deinhardt (AEB, Rep. 70, NL 2) berücksichtigt werden (hier u.a. nähere biographische Angaben).
Der kleine Nachlassbestand - aus organisatorischen Gründen wird der Bestand nicht nachträglich dem später gebildeten Bestand Nachlassteile eingereiht - umfasst 9 Archivmappen. Neben wichtigen Dokumenten zu Dreschers schulischer und beruflicher Laufbahn befinden sich noch einige private Aufzeichnungen, Andachtsbilder, Fotos und Zeitungsausschnitte im Nachlass. Hingewiesen sei hier auf die Primizandenken des späteren Bamberger Erzbischofs Josef Kolb vom 6. August 1905 in Seßlach (Nr. 26).
Dokumente aus der Zeit nach Dreschers Tod, die Traueransprache, einige Andachtsbilder und Zeitungsartikel, wurden nicht aus dem Nachlass herausgenommen. Ein eigener Nachlassteil Maria Deinhardt wurde nicht extra gebildet.
2. Zur Person
Wilhelm Drescher wurde am 17. Oktober 1868 in Weismain geboren. Die Priesterweihe war am 31. Juli 1892. Ab 1. Sept. 1892 war er Kaplan in Forchheim, ab 01. Oktober 1894 Kaplan in der Pfarrei Unsere Liebe Frau in Nürnberg und ab 18. April 1904 bis zum 31. Oktober 1933 Pfarrer in Seßlach. Hier war er am 06. August 1905 Primizpfarrer des späteren Erzbischofs von Bamberg, Joseph Kolb. Im Januar 1906 wurde er Distriktschulinspektor. Seinen Ruhestand verbrachte er ab 01. November 1933 nach freier Resignation als Kommorant in Bamberg. Der am 19. Oktober 1945 verstorbene Priester wurde in Bamberg beerdigt.
3. Zitierweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70, NL 14, Nr. ...
Die privaten Unterlagen von Pfarrer Wilhelm Drescher kamen im Jahre 1984 zusammen mit dem Nachlass von Pfarrer Dr. Wilhelm Deinhardt (1904-1938; Privatdozent in Würzburg; NL 2) ins Archiv des Erzbistums.
Die beiden Nachlassteile sind im Laufe der Zeit wahrscheinlich durcheinandergeraten. Nach Schriftvergleich und Überprüfung der Lebensläufe (z.B. kann die Predigt von 1892 nur von Pfarrer Drescher sein) wurde versucht, die Unterlagen richtig zuzuweisen.
Bei Forschungsarbeiten sollte auch der Nachlass von Dr. Wilhelm Deinhardt (AEB, Rep. 70, NL 2) berücksichtigt werden (hier u.a. nähere biographische Angaben).
Der kleine Nachlassbestand - aus organisatorischen Gründen wird der Bestand nicht nachträglich dem später gebildeten Bestand Nachlassteile eingereiht - umfasst 9 Archivmappen. Neben wichtigen Dokumenten zu Dreschers schulischer und beruflicher Laufbahn befinden sich noch einige private Aufzeichnungen, Andachtsbilder, Fotos und Zeitungsausschnitte im Nachlass. Hingewiesen sei hier auf die Primizandenken des späteren Bamberger Erzbischofs Josef Kolb vom 6. August 1905 in Seßlach (Nr. 26).
Dokumente aus der Zeit nach Dreschers Tod, die Traueransprache, einige Andachtsbilder und Zeitungsartikel, wurden nicht aus dem Nachlass herausgenommen. Ein eigener Nachlassteil Maria Deinhardt wurde nicht extra gebildet.
2. Zur Person
Wilhelm Drescher wurde am 17. Oktober 1868 in Weismain geboren. Die Priesterweihe war am 31. Juli 1892. Ab 1. Sept. 1892 war er Kaplan in Forchheim, ab 01. Oktober 1894 Kaplan in der Pfarrei Unsere Liebe Frau in Nürnberg und ab 18. April 1904 bis zum 31. Oktober 1933 Pfarrer in Seßlach. Hier war er am 06. August 1905 Primizpfarrer des späteren Erzbischofs von Bamberg, Joseph Kolb. Im Januar 1906 wurde er Distriktschulinspektor. Seinen Ruhestand verbrachte er ab 01. November 1933 nach freier Resignation als Kommorant in Bamberg. Der am 19. Oktober 1945 verstorbene Priester wurde in Bamberg beerdigt.
3. Zitierweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70, NL 14, Nr. ...
Vorwort: 1. Herkunft und Beschreibung des Bestandes
Die privaten Unterlagen von Pfarrer Wilhelm Drescher kamen im Jahre 1984 zusammen mit dem Nachlass von Pfarrer Dr. Wilhelm Deinhardt (1904-1938; Privatdozent in Würzburg; NL 2) ins Archiv des Erzbistums.
Die beiden Nachlassteile sind im Laufe der Zeit wahrscheinlich durcheinandergeraten. Nach Schriftvergleich und Überprüfung der Lebensläufe (z.B. kann die Predigt von 1892 nur von Pfarrer Drescher sein) wurde versucht, die Unterlagen richtig zuzuweisen.
Bei Forschungsarbeiten sollte auch der Nachlass von Dr. Wilhelm Deinhardt (AEB, Rep. 70, NL 2) berücksichtigt werden (hier u.a. nähere biographische Angaben).
Der kleine Nachlassbestand - aus organisatorischen Gründen wird der Bestand nicht nachträglich dem später gebildeten Bestand Nachlassteile eingereiht - umfasst 9 Archivmappen. Neben wichtigen Dokumenten zu Dreschers schulischer und beruflicher Laufbahn befinden sich noch einige private Aufzeichnungen, Andachtsbilder, Fotos und Zeitungsausschnitte im Nachlass. Hingewiesen sei hier auf die Primizandenken des späteren Bamberger Erzbischofs Josef Kolb vom 6. August 1905 in Seßlach (Nr. 26).
Dokumente aus der Zeit nach Dreschers Tod, die Traueransprache, einige Andachtsbilder und Zeitungsartikel, wurden nicht aus dem Nachlass herausgenommen. Ein eigener Nachlassteil Maria Deinhardt wurde nicht extra gebildet.
2. Zur Person
Wilhelm Drescher wurde am 17. Oktober 1868 in Weismain geboren. Die Priesterweihe war am 31. Juli 1892. Ab 1. Sept. 1892 war er Kaplan in Forchheim, ab 01. Oktober 1894 Kaplan in der Pfarrei Unsere Liebe Frau in Nürnberg und ab 18. April 1904 bis zum 31. Oktober 1933 Pfarrer in Seßlach. Hier war er am 06. August 1905 Primizpfarrer des späteren Erzbischofs von Bamberg, Joseph Kolb. Im Januar 1906 wurde er Distriktschulinspektor. Seinen Ruhestand verbrachte er ab 01. November 1933 nach freier Resignation als Kommorant in Bamberg. Der am 19. Oktober 1945 verstorbene Priester wurde in Bamberg beerdigt.
3. Zitierweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70, NL 14, Nr. ...
32 VEs
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 12:22 MESZ