Rep. 5a, Nr. 98
Rep. 5a Fach 18 Nr. 76
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 1 Auswärtiges >> 1.1 Reichssachen
1703-1706
Enthält: Relationen des schwedischen Gesandten Justus Heinrich Storren vom 30. April 1703 bis 8. November 1706 über die Reichstagsverhandlungen in Regensburg zu diversen Punkten (mit Verzeichnis und Anlagen, darunter Protokolle des Reichsfürstenrats): u.a. zur Sicherheit des Reichstags und der Stadt Regensburg, Besetzung der Stadt durch Kurbayern und möglicher Translozierung des Reichstags; zur Kriegsverfassung und zu den Beiträgen der Reichskreise, auch zu Moderationsgesuchen, u.a. der Städte Frankfurt und Augsburg; zum Spanischen Erbfolgekrieg, u.a. zu den Kriegszügen Kurbayerns, zum Durchzug französischer Truppen durch den Schwarzwald, zur Vereinigung Kurbayerns mit Frankreich, sowie zu den Kriegszügen der kaiserlichen und alliierten Truppen; zur Achtserklärung gegen die Kurfürsten von Köln und Bayern; zur Versorgung der Reichsfestungen Philippsburg und Kehl; zu Religionsangelegenheiten, insbesondere in Kurpfalz; zur Streitsache zwischen den Gräflichen Häusern Bentheim-Tecklenburg und Solms-Braunfels; zum Reichskammergericht in Wetzlar, u.a. zu dessen Wiedereröffnung und Visitation; zu den Deserteuren bei den Armeen; zur Aufnahme in den Reichsfürstenrat; zur hannoverschen Kurfürstenwürde; zum schwedischen Einfall in Kursachsen (1706); zu den Streitschriften des Hamburger Theologen Sebastian Edzard gegen die Reformierten
Enthält: auch: "Manifestum seu Responsum Electorale Bavaricum Ad Iterató vulgatas Litteras Avocatoriales Caesareas, & contentam in illis, ipsáque iam actuali invasione hostili confirmatam belli declarationem", München, 1. Juni 1703 (Druckschrift); "Causales, Warumb der Stadt Franckfurt allzuhoher Matricular-Anschlag zu moderiren/und selbiger auff ein ihr erträgliches Quantum zu setzen seye" (Druckschrift), 1705; zwei Memoriale des Reichskammergerichts in Wetzlar an die Regensburger Reichsversammlung vom 26. und 30. April 1704 (Druckschriften); "Bewärte Grundsätze Woraus die zwischen den Hochgräflichen Häusern Bentheim=Tecklenburg=Hohen=Limburg eines/und Solms Braunsfelß andern teils obschwebende Rechts=Streitigkeit ohne Mühe zu erkennen und zu endscheiden ist", 1705 (Druckschrift); Verordnung des Johann Wilhelm, Pfalzgraf bei Rhein, auch Kurfürst in Bayern, vom 21. November 1705 zur Religionsfrage in Kurpfalz (Druckschrift); "Wichtige Considerationes, Uber Den dermahligen Zustand der Reichs=Stadt Augspurg/auch die deroselben von Ihro Kayserl. Majest. und dem Reich jüngst zuerkannte respective Exemption und Moderation ihrer Reichs= und Creyß=Praestationen", 1706 (Druckschrift); Beilagen zu verschiedenen kaiserlichen Kommissions-Dekreten (Druckschriften); kaiserliche Achtserklärungen gegen die Kurfürsten Joseph Clemens von Köln und Maximilian Emanuel von Bayern vom 29. April 1706 (Druckschriften); Memoriale des Reichsstifts Thorn wegen unbefugter Evokation der bei dessen Lehngericht anhängigen Sachen zur päpstlichen Nuntiatur in Köln vom 23. April 1706 (Druckschrift); Berichte über die in Brabant erfolgten siegreichen Schlachten vom Mai 1706 (Druckschrift, holl./dt.); Memoriale des Kammergerichts-Assessors Michael Carl Wigand, 1706 (Druckschriften); Liste der Reichstagsgesandten, mit Reihenfolge der Stimmabgabe und Schema der fünf alternierenden Häuser im Reichsfürstenrat; Memorial der Stadt Überlingen vom 2. Oktober 1706 wegen Moderation der Matrikel (Druckschrift)
Enthält: auch: "Manifestum seu Responsum Electorale Bavaricum Ad Iterató vulgatas Litteras Avocatoriales Caesareas, & contentam in illis, ipsáque iam actuali invasione hostili confirmatam belli declarationem", München, 1. Juni 1703 (Druckschrift); "Causales, Warumb der Stadt Franckfurt allzuhoher Matricular-Anschlag zu moderiren/und selbiger auff ein ihr erträgliches Quantum zu setzen seye" (Druckschrift), 1705; zwei Memoriale des Reichskammergerichts in Wetzlar an die Regensburger Reichsversammlung vom 26. und 30. April 1704 (Druckschriften); "Bewärte Grundsätze Woraus die zwischen den Hochgräflichen Häusern Bentheim=Tecklenburg=Hohen=Limburg eines/und Solms Braunsfelß andern teils obschwebende Rechts=Streitigkeit ohne Mühe zu erkennen und zu endscheiden ist", 1705 (Druckschrift); Verordnung des Johann Wilhelm, Pfalzgraf bei Rhein, auch Kurfürst in Bayern, vom 21. November 1705 zur Religionsfrage in Kurpfalz (Druckschrift); "Wichtige Considerationes, Uber Den dermahligen Zustand der Reichs=Stadt Augspurg/auch die deroselben von Ihro Kayserl. Majest. und dem Reich jüngst zuerkannte respective Exemption und Moderation ihrer Reichs= und Creyß=Praestationen", 1706 (Druckschrift); Beilagen zu verschiedenen kaiserlichen Kommissions-Dekreten (Druckschriften); kaiserliche Achtserklärungen gegen die Kurfürsten Joseph Clemens von Köln und Maximilian Emanuel von Bayern vom 29. April 1706 (Druckschriften); Memoriale des Reichsstifts Thorn wegen unbefugter Evokation der bei dessen Lehngericht anhängigen Sachen zur päpstlichen Nuntiatur in Köln vom 23. April 1706 (Druckschrift); Berichte über die in Brabant erfolgten siegreichen Schlachten vom Mai 1706 (Druckschrift, holl./dt.); Memoriale des Kammergerichts-Assessors Michael Carl Wigand, 1706 (Druckschriften); Liste der Reichstagsgesandten, mit Reihenfolge der Stimmabgabe und Schema der fünf alternierenden Häuser im Reichsfürstenrat; Memorial der Stadt Überlingen vom 2. Oktober 1706 wegen Moderation der Matrikel (Druckschrift)
Verzeichnung
Identifikation: Band: 1
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1698
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1699
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1698
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1699
Storren, Justus Heinrich, Gesandter, schwedischer, Reichstag Edzard, Sebastian, Theologe, Hamburg Johann Wilhelm, Pfalzgraf bei Rhein, Kurfürst in Bayern Joseph Clemens, Kurfürst von Köln Maximilian Emanuel, Kurfürst von Bayern Wigand, Michael Carl, Kammergerichts-Assessor
Wetzlar, Reichskammergericht Hannover, Kurfürstenwürde Philippsburg, Festung, Versorgung Kehl, Festung Regensburg, Stadt, Besetzung Kurbayern, Achtserklärung Frankfurt, Moderationsgesuch, Reichsmatrikel Augsburg, Moderationsgesuch, Reichsmatrikel Schwarzwald, Kriegszüge Kurköln, Achtserklärung Kurpfalz, Religionsfrage Bentheim-Tecklenburg, Grafschaft, Streitsache Solms-Braunfels, Grafschaft, Streitsache Kursachsen, Einfall, schwedischer Thorn, Reichsstift Brabant, Kriegszüge, Erbfolgekrieg, Spanischer Überlingen, Moderationsgesuch, Reichsmatrikel
Reichstag, Regensburger Moderationsgesuche, Reichsstände Reichsstände, Reichsanschlag, Moderationsgesuche Reichsanschlag, Verhandlungen, Reichstag Religion, evangelische Kurfürstenwürde, Hannover Reichsfürstenrat, Aufnahme Erbfolgekrieg, spanischer Rheinfestungen, Unterhaltung Reichskammergericht, Wetzlar Reichsfürstenrat, Protokolle Achtserklärung, Köln u. Bayern Deserteure, Reichsarmee Nuntiatur, päpstliche, Köln Reichstagsgesandte, Sitz und Stimme, Reihenfolge Reichsfürstenrat, Gesandte, Schema
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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