Reinhard von Hanau (Hagenowe) erneuert zugleich für seine Frau Adelheid (Aleydis) den Verzicht auf alle Rechte an Burg Königstein (Konigsteyn), wie sie sein Schwiegersohn Ulrich und sein Schwager Ulrich, beide Herren von Münzenberg (Minzinberg) besessen haben, desgleichen auf deren zugehörige Lehen der Grafschaft Nassau, zugunsten des Philipp von Falkenstein, dessen Söhne Philipp und Werner und deren Erben, unbeschadet der gemeinsamen Erbschaft an der Herrschaft Münzenberg.
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Reinhard von Hanau (Hagenowe) erneuert zugleich für seine Frau Adelheid (Aleydis) den Verzicht auf alle Rechte an Burg Königstein (Konigsteyn), wie sie sein Schwiegersohn Ulrich und sein Schwager Ulrich, beide Herren von Münzenberg (Minzinberg) besessen haben, desgleichen auf deren zugehörige Lehen der Grafschaft Nassau, zugunsten des Philipp von Falkenstein, dessen Söhne Philipp und Werner und deren Erben, unbeschadet der gemeinsamen Erbschaft an der Herrschaft Münzenberg.
330, U 1
330 Herrschaft Königstein
Herrschaft Königstein >> 1 Urkunden
Münzenberg 1258 Juli 25
Papier; Abschrift (19. Jhdt.); Latein
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Minzinberg 1258 in die beati Iacobi apostoli
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Propst Werner zu Mainz, Emicho von Leiningen, Gerhard von Diez, Heinrich von Weilnau, Dietrich von Katzenelnbogen, dessen Bruder, Raugraf Konrad, Gottfried von Eppstein, desen Sohn Gottfried, Werner von Bolanden und dessen Söhne, Philipp von Hohenfels und dessen Söhne, Rheingraf Werner und seine Burgmannen zu Münzenberg, Assenheim und Hagen
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Nass. UB 2 Nr. 677
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Propst Werner zu Mainz, Emicho von Leiningen, Gerhard von Diez, Heinrich von Weilnau, Dietrich von Katzenelnbogen, dessen Bruder, Raugraf Konrad, Gottfried von Eppstein, desen Sohn Gottfried, Werner von Bolanden und dessen Söhne, Philipp von Hohenfels und dessen Söhne, Rheingraf Werner und seine Burgmannen zu Münzenberg, Assenheim und Hagen
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Nass. UB 2 Nr. 677
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:08 MESZ