Informationen des Leiters der HA XXII des MfS zur neonazistischen Partei "Die Republikaner" (REP)
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BArch MfS BV Ddn AG XXII/1827
Ddn AG XXII 1827
BArch MfS BV Ddn AG XXII BV Dresden, Arbeitsgruppe XXII
BV Dresden, Arbeitsgruppe XXII >> Arbeitsgruppe Terrorabwehr (AG XXII), MfS-Bezirksverwaltung Dresden >> AG XXII, MfS-BV Dresden >> Operative Tätigkeit >> Westliche Geheimdienste und Organisationen
ohne Datum [1974-1989]
Enthält u.a.:
Schreiben des Leiters der HA XXII vom 14.3.1989 zu aus westlichen Massenmedien bekannt gewordenen ehemaligen aus Dresden stammenden DDR-Bürgern die für die verbotene neonazistische Vereinigung "Ausländer raus-Nationale Sammlung" (NS) kandidieren und deren aktive Rückverbindungen in die DDR. - Schreiben des Stellvertreters für operative Arbeit der HA XXII vom 30.3.1989 mit der Bitte um Übermittlung vorliegender Informationen der BV Dresden über DDR-Bürger mit Kontakten zu Mitgliedern und Sympathisanten der "REP", die sich mit der Zielstellungen der "REP" identifizieren und die von den Zielstellungen der "REP" zu gewaltorientierten Handlungen inspiriert werden an die Abt. 1 der HA XXII. - Kopie aus einem Auszug aus "Der Sturm" Nr. 2 Dezember 1988/Januar 1989 NS-Wahlkampfzeitung für Langen mit einer Abbildung der Wahlkampfmannschaft einschließlich des ehemaligen DDR-Bürgers. - Schreiben des Leiters der KD Görlitz an den Leiter der BKG der BV Dresden vom 8.2.1989 zu Informationen des IMB "Karl Gustav" der KD Görlitz über postalische Verbindungen eines Görlitzer Bürgers zu einem Mitglied einer Neonazigruppe in der BRD.
Schreiben des Leiters der HA XXII vom 14.3.1989 zu aus westlichen Massenmedien bekannt gewordenen ehemaligen aus Dresden stammenden DDR-Bürgern die für die verbotene neonazistische Vereinigung "Ausländer raus-Nationale Sammlung" (NS) kandidieren und deren aktive Rückverbindungen in die DDR. - Schreiben des Stellvertreters für operative Arbeit der HA XXII vom 30.3.1989 mit der Bitte um Übermittlung vorliegender Informationen der BV Dresden über DDR-Bürger mit Kontakten zu Mitgliedern und Sympathisanten der "REP", die sich mit der Zielstellungen der "REP" identifizieren und die von den Zielstellungen der "REP" zu gewaltorientierten Handlungen inspiriert werden an die Abt. 1 der HA XXII. - Kopie aus einem Auszug aus "Der Sturm" Nr. 2 Dezember 1988/Januar 1989 NS-Wahlkampfzeitung für Langen mit einer Abbildung der Wahlkampfmannschaft einschließlich des ehemaligen DDR-Bürgers. - Schreiben des Leiters der KD Görlitz an den Leiter der BKG der BV Dresden vom 8.2.1989 zu Informationen des IMB "Karl Gustav" der KD Görlitz über postalische Verbindungen eines Görlitzer Bürgers zu einem Mitglied einer Neonazigruppe in der BRD.
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:34 MESZ
Hierarchie
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