Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit dem Kurfürsten Friedrich; dessen Bruder Herzog Johann und dem Sohne Johanns, Herzog Johann Friedrich. - Dabei: Schreiben des Hermann v. Boineburg zum Kraynberg an Kurfürst Friedrich und Herzog Johann sowie des Dietrich Königssee, Bürgers zu Eisenach, an Herzog Johann
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.2 Sachsen, Ernestinische Linie >> 3.106.2.1 Kurfürsten und Herzöge
1518, 1519
Enthält: 1518 Juni. Hessische Truppenhilfe gegen den geächteten Hektor Mörle gen. Beheim und seine Anhänger. Sendung zweier kursächsischer Räte zu dem Kommissionstage in Frankfurt (13. Juli) zur Unterstützung des Landgrafen in dessen Streite mit dem Erzbistum Mainz und den wetterauischen Grafen wegen des Guldenweinzolls
Enthält: September, Oktober. Sendung der kursächsischen Räte Ritter Georg v. Ebeleben, Hans Metzsch und Dietz Goltacker an den Landgrafen: die Sickingensche Fehde, deren Ursachen und die kursächsische Truppenhilfe. Briefwechsel des Herzogs Johann mit Graf Wilhelm von Henneberg wegen dessen Angriff auf Vacha (Abschriften). Der Landgraf bietet sich an, zwischen Kursachsen und den Statthaltern des Stiftes Fulda wegen der kursächsischen Irrung mit Hektor Beheim, Philipp v. Eberstein u.a. zu vermitteln. Übersendung des zu Darmstadt von den hessischen verordneten Räten und der Ritterschaft mit Franz v. Sickingen geschlossenen Vertrages an die sächsischen Fürsten. Wiederholtes Vermittlungsangebot des Kurfürsten in dem Streite mit Henneberg. Beschwerde Hermanns v. Boineburg wegen Übergriffes des Georg Schwambach im Gericht Kraynberg und Begünstigung Schwambachs (auch: Schaumbach) durch Hilpert Schade
Enthält: November, Dezember. Sendung des Hans v. Berlepsch, Amtmannes zu Wartburg, und des Hans Metzsch, Amtmannes zu Hausbreitenbach, an den Landgrafen wegen des Darmstädter Vertrages und des Streites mit Henneberg
Enthält: schriftliche Antwort des Landgrafen an sie. Drohende Rüstungen der Wetterauer Ritterschaft zur gewaltsamen Abschaffung des Guldenweinzolls, Rüstungen Sickingens
Enthält: kursächsische Hilfe zugesagt. Schreiben des Grafen Wilhelm von Henneberg an Herzog Johann über seine Irrungen mit Hessen (Abschrift)
Enthält: 1519 Januar. Sendung des kursächsischen Amtmannes Hans Metzsch an den Landgrafen wegen der von Kursachsen zu erwartenden Hilfe gegen Sickingen und wegen des Streites mit Henneberg
Enthält: Anberaumung eines Tages zu Salzungen oder Eisenach auf den 15. März
Enthält: der Landgraf lehnt ab, diesen Tag persönlich zu besuchen
Enthält: Instruktion und schriftliche Antwort an den Gesandten. Beschwerde des Grafen Wilhelm über das Verhalten des hessischen Amtmannes von Wolkersdorf Wolf v. Herbstadt (auch Herbilstadt genannt)
Enthält: März. Sendung des Metzsch zum Landgrafen nach Grünberg wegen der Bitte des Landgrafen um 50 Reisige und wegen der Stellung Hessens zum Reichsvikariat und Kammergericht
Enthält: Instruktion und schriftliche Antwort. Unterstützungsgesuch des Bürgers Dietrich Königssee zu Eisenach an Herzog Johann wegen des Präsentationsrechtes auf einen Altar in der Pfarrkirche zu Hersfeld
Enthält: Mai - Oktober. Weitere Vermittlung des Herzogs Johann in dem Streit mit Henneberg: Tag zu Meiningen am 27. Juni
Enthält: Erbmarschall Hermann Riedesel, Kanzler Feige und Dr. Adolf Knoblauch als Gesandte des verhinderten Landgrafen
Enthält: die daselbst getroffene Abrede. Bewilligung dreier Punkte durch Hessen, ablehnende Stellungnahme des Grafen Wilhelm von Henneberg
Enthält: Juli. Fürbitte der Herzöge Johann und Johann Friedrich für den früheren Bürgermeister zu Kassel Job Schrendeisen
Enthält: August. Ansetzung eines Tages hessischer und sächsicher Räte zu Erfurt, um über den Vermittlungsvorschlag des Markgrafen Kasimir von Brandenburg zwischen Kurpfalz und Hessen zu verhandeln
Enthält: Oktober. Die sächsischen Fürsten raten dem Landgrafen ab, Herzog Heinrich den Jüngeren von Braunschweig in seiner Fehde mit dem Bischof von Hildesheim zu unterstützen
Enthält: vgl. Nr. 1982
Enthält: September, Oktober. Sendung der kursächsischen Räte Ritter Georg v. Ebeleben, Hans Metzsch und Dietz Goltacker an den Landgrafen: die Sickingensche Fehde, deren Ursachen und die kursächsische Truppenhilfe. Briefwechsel des Herzogs Johann mit Graf Wilhelm von Henneberg wegen dessen Angriff auf Vacha (Abschriften). Der Landgraf bietet sich an, zwischen Kursachsen und den Statthaltern des Stiftes Fulda wegen der kursächsischen Irrung mit Hektor Beheim, Philipp v. Eberstein u.a. zu vermitteln. Übersendung des zu Darmstadt von den hessischen verordneten Räten und der Ritterschaft mit Franz v. Sickingen geschlossenen Vertrages an die sächsischen Fürsten. Wiederholtes Vermittlungsangebot des Kurfürsten in dem Streite mit Henneberg. Beschwerde Hermanns v. Boineburg wegen Übergriffes des Georg Schwambach im Gericht Kraynberg und Begünstigung Schwambachs (auch: Schaumbach) durch Hilpert Schade
Enthält: November, Dezember. Sendung des Hans v. Berlepsch, Amtmannes zu Wartburg, und des Hans Metzsch, Amtmannes zu Hausbreitenbach, an den Landgrafen wegen des Darmstädter Vertrages und des Streites mit Henneberg
Enthält: schriftliche Antwort des Landgrafen an sie. Drohende Rüstungen der Wetterauer Ritterschaft zur gewaltsamen Abschaffung des Guldenweinzolls, Rüstungen Sickingens
Enthält: kursächsische Hilfe zugesagt. Schreiben des Grafen Wilhelm von Henneberg an Herzog Johann über seine Irrungen mit Hessen (Abschrift)
Enthält: 1519 Januar. Sendung des kursächsischen Amtmannes Hans Metzsch an den Landgrafen wegen der von Kursachsen zu erwartenden Hilfe gegen Sickingen und wegen des Streites mit Henneberg
Enthält: Anberaumung eines Tages zu Salzungen oder Eisenach auf den 15. März
Enthält: der Landgraf lehnt ab, diesen Tag persönlich zu besuchen
Enthält: Instruktion und schriftliche Antwort an den Gesandten. Beschwerde des Grafen Wilhelm über das Verhalten des hessischen Amtmannes von Wolkersdorf Wolf v. Herbstadt (auch Herbilstadt genannt)
Enthält: März. Sendung des Metzsch zum Landgrafen nach Grünberg wegen der Bitte des Landgrafen um 50 Reisige und wegen der Stellung Hessens zum Reichsvikariat und Kammergericht
Enthält: Instruktion und schriftliche Antwort. Unterstützungsgesuch des Bürgers Dietrich Königssee zu Eisenach an Herzog Johann wegen des Präsentationsrechtes auf einen Altar in der Pfarrkirche zu Hersfeld
Enthält: Mai - Oktober. Weitere Vermittlung des Herzogs Johann in dem Streit mit Henneberg: Tag zu Meiningen am 27. Juni
Enthält: Erbmarschall Hermann Riedesel, Kanzler Feige und Dr. Adolf Knoblauch als Gesandte des verhinderten Landgrafen
Enthält: die daselbst getroffene Abrede. Bewilligung dreier Punkte durch Hessen, ablehnende Stellungnahme des Grafen Wilhelm von Henneberg
Enthält: Juli. Fürbitte der Herzöge Johann und Johann Friedrich für den früheren Bürgermeister zu Kassel Job Schrendeisen
Enthält: August. Ansetzung eines Tages hessischer und sächsicher Räte zu Erfurt, um über den Vermittlungsvorschlag des Markgrafen Kasimir von Brandenburg zwischen Kurpfalz und Hessen zu verhandeln
Enthält: Oktober. Die sächsischen Fürsten raten dem Landgrafen ab, Herzog Heinrich den Jüngeren von Braunschweig in seiner Fehde mit dem Bischof von Hildesheim zu unterstützen
Enthält: vgl. Nr. 1982
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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