Akten des Landgrafen Philipp. (Hiervon einige Stücke im Samtarchive (II 18, 13; 20, 15 u. 16; 36, 26) und in Wien): Suppliken und Schreiben an den Kaiser, kaiserliche Quittungen, Urkunde, Abschriften. Briefwechsel mit dem kaiserlichen Sekretär Johann Obernburger, dem kaiserlichen Rat Dr. Georg Siegmund Seld, Granvella, dem Bischof von Arras und dem Herzog Ferdinand von Alba. Niederschrift über eine Unterredung mit diesem. Briefwechsel mit dem Erzherzog Maximilian von Österreich und dessen Sekretär Kaspar Lindecker
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Akten des Landgrafen Philipp. (Hiervon einige Stücke im Samtarchive (II 18, 13; 20, 15 u. 16; 36, 26) und in Wien): Suppliken und Schreiben an den Kaiser, kaiserliche Quittungen, Urkunde, Abschriften. Briefwechsel mit dem kaiserlichen Sekretär Johann Obernburger, dem kaiserlichen Rat Dr. Georg Siegmund Seld, Granvella, dem Bischof von Arras und dem Herzog Ferdinand von Alba. Niederschrift über eine Unterredung mit diesem. Briefwechsel mit dem Erzherzog Maximilian von Österreich und dessen Sekretär Kaspar Lindecker
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.29 Akten Landgraf Philipps aus der Zeit der Gefangenschaft
Juni - August 1547
Enthält: 1547 Juni, Juli. Bitte um einen kaiserlichen Sühnebrief, nachdem Fußfall und Abbitte geschehen seien. Erlegung von 100000 Gulden in Nürnberg an den Kaiser. Unterredung mit Alba zu Gräfenthal wegen Entlassung des Landgrafen in Nürnberg. Langsamkeit der mit der Vollziehung der Kapitulation in Hessen beauftragten Kommissare
Enthält: Juli. Die Bitte des Landgrafen an Erzherzog Maximilian, Granvella, Alba und den Bischof von Arras, nunmehr nach Erfüllung der wesentlichen Punkte der Kapitulation seine Entlassung zu erwirken, als aussichtslos bis zur gänzlichen Ausführung der Bedingungen abgelehnt. Die Befreiung des Landgrafen von der Acht zur Sicherheit seiner Untertanen ausgefertigt. Befehl des Kaisers, Land und Leute in Hessen zu schonen. Bitte des Landgrafen um Mitteilung der vom Herzog Heinrich d.J. von Braunschweig gegen den Melsunger Vertrag beim Kaiser vorgebrachten Klagen und um Entscheidung, ob Kassel oder Ziegenhain geschleift werden solle. Warnung vor der Einmahnung der Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg. Erneute Supplik des Landgrafen an den Kaiser um Entlassung, überreicht durch Erzherzog Maximilian und vom Kaiser wegen Krankheit und wichtiger Geschäfte zurückgelegt
Enthält: Juli, August. Erlegung der zweiten Rate von 50000 Gulden zu Speyer an Alfonso Portillo. Entschuldigung beim Kaiser wegen eines scharfen Briefs der ehemaligen Bundeshäupter. Übergabe der Ratifikation des Landgrafen Wilhelm und der Verschreibungen der Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg und des Pfalzgrafen. Neue Ausfertigung dieser Verschreibungen. Krankheit des Kaisers. Supplik Braunschweigs gegen den Vertrag von Melsungen. Antwort des Landgrafen. Langsamkeit der mit der Vollziehung der Kapitulation beauftragten kaiserlichen Kommissare. Auslieferung der Akten des Schmalkaldischen Bundes
Enthält: Juli. Die Bitte des Landgrafen an Erzherzog Maximilian, Granvella, Alba und den Bischof von Arras, nunmehr nach Erfüllung der wesentlichen Punkte der Kapitulation seine Entlassung zu erwirken, als aussichtslos bis zur gänzlichen Ausführung der Bedingungen abgelehnt. Die Befreiung des Landgrafen von der Acht zur Sicherheit seiner Untertanen ausgefertigt. Befehl des Kaisers, Land und Leute in Hessen zu schonen. Bitte des Landgrafen um Mitteilung der vom Herzog Heinrich d.J. von Braunschweig gegen den Melsunger Vertrag beim Kaiser vorgebrachten Klagen und um Entscheidung, ob Kassel oder Ziegenhain geschleift werden solle. Warnung vor der Einmahnung der Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg. Erneute Supplik des Landgrafen an den Kaiser um Entlassung, überreicht durch Erzherzog Maximilian und vom Kaiser wegen Krankheit und wichtiger Geschäfte zurückgelegt
Enthält: Juli, August. Erlegung der zweiten Rate von 50000 Gulden zu Speyer an Alfonso Portillo. Entschuldigung beim Kaiser wegen eines scharfen Briefs der ehemaligen Bundeshäupter. Übergabe der Ratifikation des Landgrafen Wilhelm und der Verschreibungen der Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg und des Pfalzgrafen. Neue Ausfertigung dieser Verschreibungen. Krankheit des Kaisers. Supplik Braunschweigs gegen den Vertrag von Melsungen. Antwort des Landgrafen. Langsamkeit der mit der Vollziehung der Kapitulation beauftragten kaiserlichen Kommissare. Auslieferung der Akten des Schmalkaldischen Bundes
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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