Kläger: Claus Rantzau zu Ascheberg, für sich und zusammen mit Heinrich Rantzau Vormund seiner unmündigen Brüder und der Kinder seines Vaterbruders Ove Rantzau zu Rastorf, Beklagte: Catharina Rantzau zu Lübeck, Witwe des Hans Rantzau zu "Lanken" Neuhaus, und Hans Rantzau zu Neuhaus, Prozessvertreter: Dr. Johann Rechlinger, Lizentiat der Rechte Christoph Hutzhofer, Streitgegenstand: Streit um die Erbschaft des Hans Rantzau zwischen seiner Witwe und den Erben seines Halbbruders Claus Rantzau
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Kläger: Claus Rantzau zu Ascheberg, für sich und zusammen mit Heinrich Rantzau Vormund seiner unmündigen Brüder und der Kinder seines Vaterbruders Ove Rantzau zu Rastorf, Beklagte: Catharina Rantzau zu Lübeck, Witwe des Hans Rantzau zu "Lanken" Neuhaus, und Hans Rantzau zu Neuhaus, Prozessvertreter: Dr. Johann Rechlinger, Lizentiat der Rechte Christoph Hutzhofer, Streitgegenstand: Streit um die Erbschaft des Hans Rantzau zwischen seiner Witwe und den Erben seines Halbbruders Claus Rantzau
LASH, Abt. 390 Nr. 338
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1499-1508
Enthält: Landgericht, 1499; Reichskammergericht, 1501-1508
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 350; siehe auch Brinkmann (E I 56)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:06 MEZ