Akten des Landgrafen Philipp, auch gemeinsam mit Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen, sowie des Kanzlers Dr. Tilemann Günterode (Teilweise im Samtarchiv Bd. II S. 226 Nr. 29.): Briefwechsel mit den Herzögen Moritz und August sowie mit Dr. Georg Komerstadt. - Dabei: Rechnung eines ungenannten, zu Herzog Moritz geschickten hessischen Gesandten
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3, 2745
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.3 Sachsen, Albertinische Linie
Juli - Oktober 1545
Enthält: 1545 Juli. Eine Zusammenkunft zwischen Kurfürst Johann Friedrich und Herzog Moritz ist erst später möglich. Mainz hat Herzog Heinrich von Braunschweig Geld vorgestreckt. Herzog August ist einige Tage beim Landgrafen. Vorschläge Herzog Moritz' für ein Konzil, das für die Protestanten tragbar ist. Sendung des Sekretärs Joachim Faust zum Landgrafen: magdeburgische Sache
Enthält: papistische Hetzereien zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz von Sachsen
Enthält: Haltung von Mainz und Pfalz
Enthält: bayerisches Bündnis
Enthält: Frage der Sequestration Braunschweigs. Vom Kaiser geplantes Kolloquium. Die Umtriebe Herzog Heinrichs von Braunschweig halten an
Enthält: der Kaiser ist bereit, ihn durch Mandate zur Beobachtung der Sequestration zu ermahnen
Enthält: August. Briefwechsel des Landgrafen mit Granvella wegen der papistischen Umtriebe. Der Landgraf übersendet eine Druckschrift über die Inschutznahme der Papisten durch den Kaiser. Vertrag des Kaisers mit Frankreich. Polnische Instruktion. Umtriebe Herzog Heinrichs. Das Kolloquium zur Religionsvergleichung. Verhandlungen des Herzogs Moritz mit Kurfürst Albrecht von Mainz wegen Magdeburgs. Verhältnis der sächsischen Fürsten unter einander. Briefwechsel zwischen Dr. Komerstadt und Hans v. Ponickau wegen ihrer Zusammenkunft, die vom 6. bis 12. August in Torgau stattfand
Enthält: dabei ergebnislose Verhandlungen zwischen Komerstadt und Dr. Gregor Brück. Rüstungen Christophs v. Wrisberg. Kundschaften. Türkengefahr. - Nr. 2509
Enthält: September. Der Landgraf sendet seinen Kanzler Dr. Günterode zu Herzog Moritz: das vom Papst angesetzte Konzil
Enthält: die Handlungen des Kaisers und des Papstes gegen den Erzbischof von Köln
Enthält: die Verfolgung des Evangeliums in den Niederlanden
Enthält: die bewilligte Türkenhilfe u.a. Zusammenkunft des Kurfürsten mit Herzog Moritz zu Schellenberg. Reichstag zu Worms. Kundschaften. Wrisbergs Knechte sind für Herzog Heinrich bestimmt. Dessen Angriffsabsicht auf Hessen. Der Landgraf bittet dringend um Hilfe: Herzog Moritz soll seine Hilfstruppen nach Mühlhausen schicken, wie auch der Kurfürst tut, und seine bei Wrisberg stehenden Dienstpflichtigen wie Hilmar v. Münchhausen zurückrufen. Verdächtiges Verhalten der Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Kalenberg. Der Landgraf fordert Herzog August zum Reiterdienst auf. Herzog Moritz verspricht sofortige Hilfe und setzt sich mit dem Kurfürsten in Verbindung
Enthält: er ist durch Krankheit an der persönlichen Teilnahme am Feldzug verhindert. Gemeinsames Schreiben des Landgrafen und des Kurfürsten an Herzog Moritz wegen der militärischen Vorbereitungen. Rechnung eines ungenannten Gesandten
Enthält: Oktober. Herzog August sagt den Reiterdienst zu. Hilfeleistung Herzog Moritz' gegen Herzog Heinrich. Briefwechsel des Herzogs Moritz mit König Ferdinand wegen Herzog Heinrichs Friedensstörung
Enthält: er fordert Herzogin Elisabeth und ihren Sohn Herzog Erich von Braunschweig sowie Hilmar v. Münchhausen auf, Herzog Heinrich nicht zu unterstützen. Herzog Moritz rät von einer Schlacht ab. Sendung Joachim Fausts zum Landgrafen. Markgraf Hans von Brandenburg-Küstrin sucht im braunschweigischen Krieg zu vermitteln. Herzog Heinrich bittet Herzog Moritz, sich nicht am Kampfe zu beteiligen
Enthält: sein Vorgehen gegen die Prädikanten. Relation Dr. Günterodes über seine Gesandtschaft zu Herzog Moritz: Konzil
Enthält: Religionsvergleichung
Enthält: Versuch, den Herzog in den Schmalkaldischen Bund zu bringen. Herzog Moritz sendet Otto v. Dieskau zum Landgrafen. Herzog Moritz beim Landgrafen im Lager vor Northeim, Verhandlungen über die Möglichkeit einer Vermittlung
Enthält: Niederschriften über die Verhandlungen. Herzog Moritz reist zu Herzog Heinrich. Seine Friedensvorschläge und Herzog Heinrichs Gegenvorschläge
Enthält: dessen Schreiben an Herzog Moritz (Abschrift)
Enthält: papistische Hetzereien zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz von Sachsen
Enthält: Haltung von Mainz und Pfalz
Enthält: bayerisches Bündnis
Enthält: Frage der Sequestration Braunschweigs. Vom Kaiser geplantes Kolloquium. Die Umtriebe Herzog Heinrichs von Braunschweig halten an
Enthält: der Kaiser ist bereit, ihn durch Mandate zur Beobachtung der Sequestration zu ermahnen
Enthält: August. Briefwechsel des Landgrafen mit Granvella wegen der papistischen Umtriebe. Der Landgraf übersendet eine Druckschrift über die Inschutznahme der Papisten durch den Kaiser. Vertrag des Kaisers mit Frankreich. Polnische Instruktion. Umtriebe Herzog Heinrichs. Das Kolloquium zur Religionsvergleichung. Verhandlungen des Herzogs Moritz mit Kurfürst Albrecht von Mainz wegen Magdeburgs. Verhältnis der sächsischen Fürsten unter einander. Briefwechsel zwischen Dr. Komerstadt und Hans v. Ponickau wegen ihrer Zusammenkunft, die vom 6. bis 12. August in Torgau stattfand
Enthält: dabei ergebnislose Verhandlungen zwischen Komerstadt und Dr. Gregor Brück. Rüstungen Christophs v. Wrisberg. Kundschaften. Türkengefahr. - Nr. 2509
Enthält: September. Der Landgraf sendet seinen Kanzler Dr. Günterode zu Herzog Moritz: das vom Papst angesetzte Konzil
Enthält: die Handlungen des Kaisers und des Papstes gegen den Erzbischof von Köln
Enthält: die Verfolgung des Evangeliums in den Niederlanden
Enthält: die bewilligte Türkenhilfe u.a. Zusammenkunft des Kurfürsten mit Herzog Moritz zu Schellenberg. Reichstag zu Worms. Kundschaften. Wrisbergs Knechte sind für Herzog Heinrich bestimmt. Dessen Angriffsabsicht auf Hessen. Der Landgraf bittet dringend um Hilfe: Herzog Moritz soll seine Hilfstruppen nach Mühlhausen schicken, wie auch der Kurfürst tut, und seine bei Wrisberg stehenden Dienstpflichtigen wie Hilmar v. Münchhausen zurückrufen. Verdächtiges Verhalten der Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Kalenberg. Der Landgraf fordert Herzog August zum Reiterdienst auf. Herzog Moritz verspricht sofortige Hilfe und setzt sich mit dem Kurfürsten in Verbindung
Enthält: er ist durch Krankheit an der persönlichen Teilnahme am Feldzug verhindert. Gemeinsames Schreiben des Landgrafen und des Kurfürsten an Herzog Moritz wegen der militärischen Vorbereitungen. Rechnung eines ungenannten Gesandten
Enthält: Oktober. Herzog August sagt den Reiterdienst zu. Hilfeleistung Herzog Moritz' gegen Herzog Heinrich. Briefwechsel des Herzogs Moritz mit König Ferdinand wegen Herzog Heinrichs Friedensstörung
Enthält: er fordert Herzogin Elisabeth und ihren Sohn Herzog Erich von Braunschweig sowie Hilmar v. Münchhausen auf, Herzog Heinrich nicht zu unterstützen. Herzog Moritz rät von einer Schlacht ab. Sendung Joachim Fausts zum Landgrafen. Markgraf Hans von Brandenburg-Küstrin sucht im braunschweigischen Krieg zu vermitteln. Herzog Heinrich bittet Herzog Moritz, sich nicht am Kampfe zu beteiligen
Enthält: sein Vorgehen gegen die Prädikanten. Relation Dr. Günterodes über seine Gesandtschaft zu Herzog Moritz: Konzil
Enthält: Religionsvergleichung
Enthält: Versuch, den Herzog in den Schmalkaldischen Bund zu bringen. Herzog Moritz sendet Otto v. Dieskau zum Landgrafen. Herzog Moritz beim Landgrafen im Lager vor Northeim, Verhandlungen über die Möglichkeit einer Vermittlung
Enthält: Niederschriften über die Verhandlungen. Herzog Moritz reist zu Herzog Heinrich. Seine Friedensvorschläge und Herzog Heinrichs Gegenvorschläge
Enthält: dessen Schreiben an Herzog Moritz (Abschrift)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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