Marquart Smidmerkel von Pillsach (Pilsach, Lkr. Neumarkt i. d. Opf.) und seine eheliche Hausfrau Kuengund geben Eberhart dem Sefft, Pfleger zu der Freinstat (Freystadt, Lkr. Neumarkt i. d. Opf.), und dessen Hausfrau Elspet ihr Erbrecht an dem Gut zu Pillsach bei der Kirche, worauf schon der verstorbene Vater saß und welches von den Herrn von Abensperk (Abensberg, Lkr. Kelheim) zu Lehen rührt, auf und verkaufen ihnen gleichzeitig drei zum Gut gehörige Äcker, a) den Santacker zu Pilsach, der an den Mortweg stößt und Lehen der Herren von Abensperg ist, b) den freieigenen Fuchsacker unter dem Ottenperg, c) den Acker in dem Rinderspach, der an die Forstwiesen stößt. Rechtsaufgabe. Gewährleistung nach Lehen-, Land- und Grafschaftsrecht. Kraftloserklärung älterer Urkunden. Kaufleute: Fricz Sefft und Cuntz Smid, beide zu Pillsach. Siegler: Purkart der Reygkersshofer, Fricz Sefft und Hans Frikenhofer zu Yschofen (Ischhofen, Stadt und Lkr. Neumarkt i. d. Opf.)
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Marquart Smidmerkel von Pillsach (Pilsach, Lkr. Neumarkt i. d. Opf.) und seine eheliche Hausfrau Kuengund geben Eberhart dem Sefft, Pfleger zu der Freinstat (Freystadt, Lkr. Neumarkt i. d. Opf.), und dessen Hausfrau Elspet ihr Erbrecht an dem Gut zu Pillsach bei der Kirche, worauf schon der verstorbene Vater saß und welches von den Herrn von Abensperk (Abensberg, Lkr. Kelheim) zu Lehen rührt, auf und verkaufen ihnen gleichzeitig drei zum Gut gehörige Äcker, a) den Santacker zu Pilsach, der an den Mortweg stößt und Lehen der Herren von Abensperg ist, b) den freieigenen Fuchsacker unter dem Ottenperg, c) den Acker in dem Rinderspach, der an die Forstwiesen stößt. Rechtsaufgabe. Gewährleistung nach Lehen-, Land- und Grafschaftsrecht. Kraftloserklärung älterer Urkunden. Kaufleute: Fricz Sefft und Cuntz Smid, beide zu Pillsach. Siegler: Purkart der Reygkersshofer, Fricz Sefft und Hans Frikenhofer zu Yschofen (Ischhofen, Stadt und Lkr. Neumarkt i. d. Opf.)
Freiherren von Griesenbeck Urkunden 9
BayHStA, GU Pfaffenhofen 140
Freiherren von Griesenbeck Urkunden
Freiherren von Griesenbeck Urkunden
20.07.1437
Freiherren von Griesenbeck Urkunden
Urkunden
ger
Originaldatierung: geben ... am samptztag vor sand Jacobs tag
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1437
Monat: 7
Tag: 20
Äußere Beschreibung: Ausf., deutsch, Perg., 23 x 19,5 cm, gebräunt, 3 Sg an Pergamentpresseln: 1: P.d.R., fehlt, 2: F.S., fehlt, 3: H.F., beschädigt
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1437
Monat: 7
Tag: 20
Äußere Beschreibung: Ausf., deutsch, Perg., 23 x 19,5 cm, gebräunt, 3 Sg an Pergamentpresseln: 1: P.d.R., fehlt, 2: F.S., fehlt, 3: H.F., beschädigt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:06 MEZ