Greteke Bicker, Tochter der Eheleute Kötter Franz und Ilsche Bicker oder Bebermeyer zu Bösingfeld, 1613 dienend bei Christoff von Freysenhausen auf Haus Alverdissen, gegen Tönnies von Meinberg (Meimern, Memern) aus Meinberg gebürtig, Hofmeister des Hauses Alverdissen, wegen einer Eheklage. Urteil vom 12.9.1615: Bicker und Meinberg sollen heiraten
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L 85, 174
L 85 Geistliches Gericht in Lippe
Geistliches Gericht in Lippe >> 1. Nr. 0 - 200
1614-1615
Enthaeltvermerke: Enthält auch: Die Zeugen: 1) Richter Johann zu Alverdissen, ungefähr 41 Jahre alt (1614), verwandt mit Grete Bicker in Bösingfeld; 2) Ilsche Bicker oder Bebermeyer, Mutter der Grete Bicker aus Bösingfeld (erstere ungefähr 50 Jahre alt, 1614). Ilsche Bicker Ehefrau des Franz Bicker; 3) Marcus Dröge zu Bösingfeld, ungefähr 60 Jahre alt (1614), Onkel der Grete Bicker; 4) Arend (Arnold) Jegger, Amtmann zum Sternberg, 49 Jahre alt (1615); 5) Johann Von Offen, Droste zum Sternberg, 70 (?) Jahre alt (1615); 6) Henrich Röttker (Rodtker), Schweinehirte auf dem Haus Alverdissen, ungefähr 20 Jahre alt, Vetter von Grete Bicker oder Bebermeier in Bösingfeld; 7) Wilhelm Schröder, Bauerrichter zu Alverdissen, 50 Jahre alt (1615)
Geistliches Gericht
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.7. Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.7.1. Zentrale Gerichtsbarkeit (Tektonik)
- Geistliches Gericht in Lippe (Bestand)
- 1. Nr. 0 - 200 (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International