Ulrich Feil jung, Barbier und Bürger in Gmünd, stellt den Stättmeistern Konlin Seibold (Conle Seyboldt), Johann Jakob Wertwein (Werttwin) und Thomas Meßnang einen Schuldschein über 272 Gulden aus. (Orig. Papier, 2 Sg. des Dr. med. Christoph Eiselin, Stadtphysikus, Bürger zu Gmünd, und des Dr. med. Johann Georg Sattler)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 177 S Bü 1027
B 177 S Bü 162
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 177 S Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt
Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt >> 14. Finanzwesen >> 14.5 Aktiva und Passiva >> 14.5.1 Schuldverschreibungen gegen die Stadt nebst Ablösungen
1622 September 29 (Michaelis)
Darin: Ulrich Feil jung, Barbier und Bürger in Gmünd, verkauft am 29. September 1622 an die Stättmeister Konlin Seibold (Conle Seyboldt), Johann Jakob Wertwein (Werttwin) und Thomas Meßnang 5 Gulden Zins aus seiner Judenbude auf dem Judenhof genannt, an der Stadtmauer um 100 Gulden. (Orig. Papier, 2 Sg. des Dr. med. Christoph Eiselin, Stadtphysikus, Bürger zu Gmünd, und des Dr. med. Johann Georg Sattler)
1 Bü
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:51 MEZ
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- Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt (Bestand)
- 14. Finanzwesen (Gliederung)
- 14.5 Aktiva und Passiva (Gliederung)
- 14.5.1 Schuldverschreibungen gegen die Stadt nebst Ablösungen (Gliederung)