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Dolgesheim: Rauff Bresser und seine Ehefrau Otilia, wohnhaft zu Dolgesheym, verkaufen der Kirche zu Dolgesheym und deren Juraten 1/2 fl. Wormbsser...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 3 Orte, Buchstabe D >> 3.9 Dolgesheim
1591 November 21 III (1591 November 11)
Leiningen, Grafschaft / Dolgesheim, Pfarrkirche
Original-Pergament, Siegel des Gerichts (Jacob Weyckhell, Schultheiss, Rauff Wielhem, Niclass Kussan, Werner v. Hirstein, Closs Bissler, Hannss Schöffer und Martin Hossell, Schöffen), Siegelumschrift beschädigt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Der geben ist vff Martini ... daussent fünffhundert vnnd in dem ein vndt neuntzigstenn
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dolgesheim: Rauff Bresser und seine Ehefrau Otilia, wohnhaft zu Dolgesheym, verkaufen der Kirche zu Dolgesheym und deren Juraten 1/2 fl. Wormbsser Währung Ablösungsgült, fällig auf Martini, für zehn fl., ausbezahlt durch Niclas Rödern, Expens und Geldmeister der Kirche, und verlegen zu Unterpfand folgende unbeschwerte Güter: ein Morgen vff der grossen Weyden (Angrenzer: Niclas Kussan, Fasserts Erben), ein Zweiteil am Sültzweg (Angrenzer: Geyspitzheym, Michell Prüeckh), ein Zweiteil am Mülwege (Angrenzer: Braffen Buch, Philips Wielhem)
nach Rückvermerk späterer Inhaber: Hanss Heinrich Biss zu Bechtolsheim / ZB 1936 Nr. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.