Rechtsstreit zwischen Carl Thomas, Fürst zu Löwenstein-Wertheim und seinem Geheimen Rat und Vizekanzler Johann Christian Schmid vor dem Reichshofrat und Reichskammergericht um die Entlassung Schmids und die Weiterzahlung seiner Besoldung aufgrund einer entsprechenden Klausel im Bestallungsbrief
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Rep. 18 Nr. 700 I-V
99/2
Kabinettsakten Carl Thomas Nr. 1328 und 1285
1285 [Kabinettsregistratur]
Fasc.: 64 Dienerschaft
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Rep. 18 Dienersachen
Dienersachen >> Buchstabe Sch
5 Bü.
Enthält: Ernennungsdekret für Schmid zum Geheimen Rat mit Beschreibung seines Aufgabengebiets [I]; Ernennung des ehemaligen Consulenten der Reichsritterschaft, Kanton Altmühl, und Pfalzgrafen Schmid zum Geheimen Rat und Vizekanzlers unter Beschreibung des Aufgabengebietes [II]; Vorwürfe Schmids gegen von Hinckeldey und Ankündigung einer Appellation beim Reichshofrat C. Jakob de Minoli [I]; Vorwürfe gegen Schmid [I]; Versuch der Ungültigkeitserklärung des Dienstvertrags mit Darlegung der Anstellung Schmids; Erhebung schwerer Vorwürfe gegen Schmid (u.a. schlechte Amtsführung, Treueverletzung gegen die Reichsritterschaft, intrigantes Verhalten gegen von Hinckeldey) unter Beifügung von Anlagen zur Belegung des Sachverhalts (u.a. Schmids Bedingungen für die Annahme der Stelle, Vereidigungsformel, Bekanntmachung wegen der Denunziationspflicht der Bediensteten bei Dienstverletzungen anderer Bediensteter) [II]; Dementi des Fürsten gegen die Behauptung des Rates Seidel, Carl Thomas wolle Schmid benutzen, um von Hinckeldey loszuwerden, [II]; Klageschrift gegen Schmid [I+II]; neue Vorwürfe gegen Schmid (u.a. Verschwörung mit mehreren Räten gegen von Hinckeldey), Nachricht über ein Entlassungsgesuch von Hinckeldeys und Bitte um eine kaiserliche Entscheidung; Konzepte von Entlassungsbriefen für den Generalinspektor von Olnhausen, Hofrat Oelffen, Hof- und Kammerrat von Olnhausen, Regierungsrat von Olnhausen, Regierungsassessor Bernhold und für Schmid [II+V]; Entlassungsdekret für Schmid und die oben genannten Räte vom 28.11.1764, [I]; Kaiserliche Abweisung der von Schmid eingereichten, gegen von Hinckeldey gerichteten Bittgesuche (1764), [II]; Entlassungsschreiben für Schmid vom 5.12.1764 [I]; Klageschrift mit dem Antrag auf ein Berufungsverfahren auf Wiedereinstellung Schmids mit allen Vorteilen und Schadensersatzleistung und auch Einhaltung eines sicheren Geleits mit Anlagen [V]; Fürstliche Replik auf eine Verteidigungsschrift mit Darstellung des Streits zwischen von Hinckeldey und Schmid und Darlegung der Hauptanklagepunkte gegen Schmid (Verletzung der Treuepflicht gegen seinen Herrn, mangelhafte Geschäftsführung, respektloses und intrigantes Verhalten gegen seinen Vorgesetzten und seine Regierungskollegen, schlechte Führung der Justizverwaltung) (1768) [II]
Darin: kaiserliche Bestellung des Grafen zu Castell in Remlingen zum Vormund für den minderjährigen nachgeborenen Friedrich Ludwig Grafen zu Löwenstein-Wertheim, auch Antrag von Johann Ludwig Vollrath Graf Löwenstein-Wertheim (1768) [II];
in I. zwei Akten aus dem Kabinett Carl Thomas Nr. 1328 und Nr. 1285:
In Sachen des Fürsten gegen den Geheimrat und Vizekanzler Schmid wegen pacti perpetui (1764)
Diese mit Buntpapierumschlag:
Buntpapierart bzw. -unterart: Reliefiertes Papier; Brokatpapier
Farben; Grundfarbenverteilung; Muster: Grund ¿Türkisch Rot¿ (Ochsenblutrot) ¿ Reliefierung goldfarben; Blütenranken, Blätter, Früchte, groß, grob, Zierrand
Herstellungstechnik: Farbauftrag vollflächig ¿ Metallfolienprägung, Negativschnitt
Signatur: Rahmen unten: AUGSPURG BEY IOHANN LUPPUS HENGER C P S M N 44 S HÆ
und: Annahme des Konsulenten Schmid zum Geimrat und Vizekanzler (1763)
Diese mit Buntpapierumschlag:
Buntpapierart bzw. -unterart: Kleisterpapier mit Verdrängungsdekor
Farben; Grundfarbenverteilung; Muster: Mehrfarbig gelb-rot-grün-violettblau; schachbrettartig angelegte Flächen in rot-blau mit auf den Eckpunkten zwischengelagerten kleineren Flächen in gelb-grün; wechselnd ausgerichtete Äderung ¿ Verdrängungsdekor, Sicheln, senkrecht ausgerichtet
Herstellungstechnik: Gefärbter Bogen mit weiterer Fläche verbunden und wieder abgezogen (Äderung) - bleibende Verformung des Farbkleisters direkt auf Papier (Verdrängungsdekor)
Darin: kaiserliche Bestellung des Grafen zu Castell in Remlingen zum Vormund für den minderjährigen nachgeborenen Friedrich Ludwig Grafen zu Löwenstein-Wertheim, auch Antrag von Johann Ludwig Vollrath Graf Löwenstein-Wertheim (1768) [II];
in I. zwei Akten aus dem Kabinett Carl Thomas Nr. 1328 und Nr. 1285:
In Sachen des Fürsten gegen den Geheimrat und Vizekanzler Schmid wegen pacti perpetui (1764)
Diese mit Buntpapierumschlag:
Buntpapierart bzw. -unterart: Reliefiertes Papier; Brokatpapier
Farben; Grundfarbenverteilung; Muster: Grund ¿Türkisch Rot¿ (Ochsenblutrot) ¿ Reliefierung goldfarben; Blütenranken, Blätter, Früchte, groß, grob, Zierrand
Herstellungstechnik: Farbauftrag vollflächig ¿ Metallfolienprägung, Negativschnitt
Signatur: Rahmen unten: AUGSPURG BEY IOHANN LUPPUS HENGER C P S M N 44 S HÆ
und: Annahme des Konsulenten Schmid zum Geimrat und Vizekanzler (1763)
Diese mit Buntpapierumschlag:
Buntpapierart bzw. -unterart: Kleisterpapier mit Verdrängungsdekor
Farben; Grundfarbenverteilung; Muster: Mehrfarbig gelb-rot-grün-violettblau; schachbrettartig angelegte Flächen in rot-blau mit auf den Eckpunkten zwischengelagerten kleineren Flächen in gelb-grün; wechselnd ausgerichtete Äderung ¿ Verdrängungsdekor, Sicheln, senkrecht ausgerichtet
Herstellungstechnik: Gefärbter Bogen mit weiterer Fläche verbunden und wieder abgezogen (Äderung) - bleibende Verformung des Farbkleisters direkt auf Papier (Verdrängungsdekor)
Regierung, Kabinett
Archivale
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
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21.11.2025, 3:19 PM CET