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Stavenow/Kr Westprignitz
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Kurmärkische Lehnssachen >> 01 Orte >> 01.16 Orte, Se - Sy
1365 - 1765
Enthält v. a.:
- Empfang des Guts Stavenow durch die Familie (von) Börstel, 1365
- Überweisung des Guts Stavenow an die Brüder (von) Lützow, Hans von (dem) Krogh und Klaus von Quitzow durch [Herzog] Albrecht [III. von Mecklenburg, vormals König] von Schweden und Herzog Johann [IV.] von Mecklenburg, 1400, 1405
- Verpfändung des Schlosses Stavenow an die Brüder (von) Lützow, Hans von dem Krogh und Klaus von Quitzow durch [Herzog] Albrecht [III. von Mecklenburg, vormals König] von Schweden und Herzog Johann [IV.] von Mecklenburg, 1405
- Bestätigung der Pfandschaft Stavenow und der damit verbundenen Pflichten durch Hans von dem Krogh der Jüngere, Anders Snaweke und Klaus von Quitzow für [Herzog] Albrecht [III. von Mecklenburg, vormals König] von Schweden und Herzog Johann [IV.] von Mecklenburg, 1411
- Treuegelöbnis des Goldwin (Sohn des Ulecke), Goldwin (Sohn des Hans) und Thomas von dem Krogh sowie Anders Snaweke und Klaus von Quitzow für [Herzog] Albrecht [III. von Mecklenburg, vormals König] von Schweden, 1421
- Verkauf eines Guts im Dorf Karstädt an Hans und Hinrick (von) Winterfeld durch Klaus von Quitzow, 1421
- Vertrag über das Schloss Neuhaus (Nyehuss) zwischen Kurfürst Friedrich II. von Brandenburg und Herzog Heinrich der Ältere von Mecklenburg-Stargard und Heinrich der Jüngere [IV.?] von Mecklenburg, 1438 (Urkunde, Papier, Siegelreste)
- Belehnung des Hans und des Kurt von Quitzow zu Stavenow mit den Gütern des Hans Bosell in den Dörfern Premslin, Glövzin und Zemlin durch Markgraf Friedrich II. von Brandenburg, 1440
- Beilegung des Streits zwischen den Herzögen Friedrich, Johann und Georg von Sachsen und dem Markgrafen Friedrich [II.?] von Brandenburg[-Ansbach] unter anderem wegen der Quitzow zu Stavenow und der Elbschifffahrt, 1494
- Vertrag der Familie von Quitzow über die Teilung der Güter Stavenow und Eldenburg, 1495 (Rezess)
- Verhandlungen zu Wilsnack über die Schlösser Stavenow und Wittstock sowie wegen Holzungen und Zöllen, 1495
- Gut: Schloss Stavenow; Aussteller: Herzöge Magnus [II.] und Balthasar von Mecklenburg-Schwerin; Empfänger: Kurfürst Johann von Brandenburg, 1495 (Urkunde, Ausfertigung)
- Kurfürstliche Korrespondenz mit Dietrich und Kuno von Quitzow sowie mit den Herzögen von Mecklenburg wegen Stavenow, 1496 - 1497
- Schreiben des Cone von Quitzow an Jürgen Besewang, 1506
- Bischof Dietrich von Lebus an [Herzog Magnus (?) von Mecklenburg]: Verhandlungen zu Wittstock über Schloss Stavenow und die Familie von Quitzow, 1509
- Vereinigung der Familie von Quitzow wegen Stavenow, 1533
- Leibgedinge der Ehefrau des Luthe von Quitzow, 1555
- Bestätigung des Lehn- bzw. Pfandbesitzes an Stavenow, Duvenholl und Dargardt durch Herzog Heinrich [V.] von Mecklenburg[-Schwerin] für die Familie von Quitzow, 1533
- Streit um die Landeshoheit über das Quitzowsche Gut Dargardt, 1598
- Verhandlungen zwischen Herzog Adolf Friedrich [I.] von Mecklenburg[-Schwerin] und Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg wegen der Ansprüche des Hans Albrecht von Quitzow auf Holz (Wald) Wietstruck [bei Freyenstein/Ostprignitz], 1634
- Streit zwischen Mecklenburg und Brandenburg über die Landeshoheit über den Quitzowschen, später Blumenthalschen Besitz Stavenow, 1635, 1647
- Exekution (Vollstreckung) durch Herzog [Adolf Friedrich I.] von Mecklenburg[-Schwerin] in Stavenow, 1650
- Gläubiger von Albrecht und Kuno von Quitzow, 1650
- Eingemeindung von Platschow ins Kirchspiel Groß Berge, 1656 (Gesuch an Herzog Adolf Heinrich [Adolf Friedrich I.?] von Mecklenburg[-Schwerin])
- Einquartierungen auf dem Blumenthalschen Gut Stavenow, 1660
- Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg an Herzog Christian Ludwig [I.] von Mecklenburg[-Schwerin]: Belehnung des Christoph Kaspar von Blumenthal mit Gut Stavenow, 1666
- Melioration (Landesverbesserung) des Blumenthalschen Guts Stavenow, 1689
- Konsens (Zustimmung) für Ludwig von Blumenthal wegen der Wiederverkäuflichkeit von Stavenow, 1698
- Belehnung des Christian Kaspar von Blumenthal, 1681
- Streit über die Lehngerechtigkeit über Stavenow und Dargardt, 1699, 1702
- Streit über die Lehngerechtigkeit über Stavenow und Dargardt während der Unmündigkeit des Grafen von Blumenthal, 1717
- Reluition (Rückübertragung) des Guts Stavenow zwischen Kleist und den Vormündern des Grafen von Blumenthal, 1719
- Ansprüche Mecklenburgs auf die Lehnhoheit über Gut Stavenow, 1753 - 1755 (Schreiben der Witwe von Kleist geborene von Hake/Hacke)
- Ansprüche Mecklenburgs auf die Lehnhoheit über Gut Stavenow, 1765 (Akte).
4,5 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.