Synagoge in Oberdorf wird zur Begegnungsstätte
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/001 D900025/124
C900025/212
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/001 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1990
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1990 >> Juni 1990
Dienstag, 26. Juni 1990
Die ehemalige Synagoge in Bopfingen-Oberdorf im Ostalbkreis hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Nach der Deportation der Oberdorfer Juden war sie zunächst Turnhalle, dann Gefangenenlager. Zuletzt diente sie nur noch als Lagerraum. 1989 kaufte ein Trägerverein das Gebäude, um daraus eine Begegnungsstätte zu machen. (aus: SDR Sendelaufplan) KUMMER: Wiederherstellung des Zustandes der Synagoge wie vor dem Zweiten Weltkrieg. WUDY: Fund von alten Papieren in der Synagoge. SEIBOLD: Synagoge wird wieder mit Leben erfüllt. "Ort der Begegnung, der Diskussion und der Besinnung".
SDR 1
0:04:00; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Kummer, Anton
Seibold, Hans Werner
Wudy, Ermelinde; Historikerin
Oberdorf am Ipf : Bopfingen AA
Bauwerk: Denkmalschutz
Judentum: Synagoge
Restaurierung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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