Adelheid von Hornstein, Priorin des Klosters Kirchheim, Adelheid Schenkelerin, Subpriorin, und der Konvent daselbst beurkunden, daß Schwester Thanburg Stainbisin mit Einwilligung des Vikars Bruder Johannes des Lübelers dem Kloster 10 lb h jährliches Geld aus dem durch ihre Eltern erkauften Hof zu Jesingen zu den Jahrzeiten ihrer Eltern und Geschwister vermacht und die Schwestern, die das Seelgerät pflegen, mit der Verwaltung beauftragt hat. Bei Verstoß gegen die Stiftungsbestimmungen fallen die Einkünfte an den Predigerkonvent zu Esslingen.
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Adelheid von Hornstein, Priorin des Klosters Kirchheim, Adelheid Schenkelerin, Subpriorin, und der Konvent daselbst beurkunden, daß Schwester Thanburg Stainbisin mit Einwilligung des Vikars Bruder Johannes des Lübelers dem Kloster 10 lb h jährliches Geld aus dem durch ihre Eltern erkauften Hof zu Jesingen zu den Jahrzeiten ihrer Eltern und Geschwister vermacht und die Schwestern, die das Seelgerät pflegen, mit der Verwaltung beauftragt hat. Bei Verstoß gegen die Stiftungsbestimmungen fallen die Einkünfte an den Predigerkonvent zu Esslingen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 U 272 a
Archiv Cl. Kirchheim
Lad. A 20. B.
Nro. 10
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 Kloster Kirchheim
Kloster Kirchheim >> 1. Urkunden
1344 Dezember 9 (Donnerstag nach Nikolaus)
Urkunden
Siegler: 1) Der Konvent von Kloster Kirchheim 2) Vikar Johannes der Lübele
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.: 2 besch.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 156
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.: 2 besch.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 156
Hornstein, Adelheid von
Lübeler, Johannes
Schenkeler(in); Adelheid
Stainbis(s); Adelheid
Esslingen am Neckar ES; Predigerkonvent
Jesingen : Kirchheim unter Teck ES
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ