Akten des Landgrafen Philipp, auch in Gemeinschaft mit dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen: Instruktion und Kredenz für die kursächsisch-hessische Gesandtschaft an den Kaiser (Georg Edler v.d. Planitz, Mag. Franz Burchart, Dr. Tilemann Günterode und Lic. Johann Keudel). Briefwechsel mit den Gesandten (Serie A - Y). Nebeninstruktion
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.19 Ereignisse von 1542 bis zum Braunschweigischen Zug 1545
Juli - September 1544
Enthält: 1544 Juli - September. Punkte der Instruktion: Reise nach Metz zum 13. Juli und Verhandlungen über die braunschweigische Sequestration gemäß dem Speyerer Abschiede. Exekution gegen Herzog Heinrich, falls er den Frieden bricht. Administration Braunschweigs durch den Kurfürsten von Brandenburg oder Herzog Moritz von Sachsen. Belassung der jetzigen Statthalter und Räte im Amte. Ausstellung einer Versicherung durch die zur Administration Verordneten. Kaiserliche Mandate gegen die Vergardungen und namentlich gegen den Bischof von Bremen, den Herzog von Lauenburg, den Grafen von Oldenburg und die anderen offenbaren Helfershelfer des Herzogs Heinrich bei seinen Umtrieben. Die Stadt Memmingen gegen Vogelmanns Erben. - Aufbruch des Kaisers von Metz nach St. Dizier vor Ankunft der Gesandtschaft. Die Botschafter der anderen Stände. Heimreise des Goslarer Gesandten. Weiterreise der Räte nach Toul und Verhandlungen mit Granvella. Nachrichten vom Kriege
Enthält: Tod des Prinzen Renatus von Oranien. Verlaufen der Knechte des Herzogs Heinrich, seine Abreise ins kaiserliche Lager. Zusage von 1000 Gulden an Naves, damit er die Handlung wegen der Sequestration fördere. Geplante Einsetzung eines Sohnes des Königs von Dänemark zum Koadjutor des Stifts Bremen und Herzog Heinrichs Praktiken in dieser Sache. Herzog Moritz von Sachsen und Graf Wilhelm von Fürstenberg vor St. Dizier. Sieg des Kaisers. Entlassung der Gesandten aus Toul, ohne daß sie persönlich mit dem Kaiser verhandelt haben, und ihre Heimkehr über Frankfurt. Verschiebung der Sequestrationshandlung auf den nächsten Reichstag
Enthält: Tod des Prinzen Renatus von Oranien. Verlaufen der Knechte des Herzogs Heinrich, seine Abreise ins kaiserliche Lager. Zusage von 1000 Gulden an Naves, damit er die Handlung wegen der Sequestration fördere. Geplante Einsetzung eines Sohnes des Königs von Dänemark zum Koadjutor des Stifts Bremen und Herzog Heinrichs Praktiken in dieser Sache. Herzog Moritz von Sachsen und Graf Wilhelm von Fürstenberg vor St. Dizier. Sieg des Kaisers. Entlassung der Gesandten aus Toul, ohne daß sie persönlich mit dem Kaiser verhandelt haben, und ihre Heimkehr über Frankfurt. Verschiebung der Sequestrationshandlung auf den nächsten Reichstag
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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