Paulus Faut, Pfarrer, Jodokus (Jodocus/Jodoch) Busch, Leonhard Obermayer und Johannes Beder als Repräsentanten der Priesterschaft und Präsenz zu Altwiesloch (Alt-Wissennloch) sowie Philipp Sturmfeder als Erbe und Inhaber des dortigen Schlosses quittieren Kurfürst Philipp von der Pfalz die Herausgabe einiger Briefe. Nach dem Tod Engelhards von Neipperg (Nyperg), Ritter, sind Gültbriefe und anderer Briefe betreffend die Pfarrei, Pfründe, Altäre und Präsenz zu Altwiesloch in zwei Kisten (kystlen) mit anderen Briefen zum Pfalzgrafen [Philipp] in seine Kanzlei gekommen. Dort hatten sie bislang verschlossen und gesichert (versecretirt) gestanden. Nun wurden sie am Tag dieser Urkunde von den Ausstellern in Gegenwart des Herrn von Worms [= Bischof Johann III. von Worms] und Meister Hans Rottweil (Hannsen Rotwyl) sowie Hans Mangolt (Hannsen Mangeltz) als Vertreter des Pfalzgrafen verschlossen vorgefunden und geöffnet, wobei die Briefe angesehen wurden und nur die oben genannten Briefe gefunden wurden. Daher haben die Aussteller sie mit Wissen und Willen der Herren wieder in ihre Gewalt genommen, um sie wie früher in der Schlosskapelle zu Altwiesloch zu verwahren. Daher stellen sie nun diese Quittung aus. Es besiegeln Jodokus Busch für den Pfarrer und die Kapläne zu Alt-Wiesloch mit seinem eigenen Siegel und Philipp Sturmfeder mit seinem angeborenen Siegel.