Verzicht Eberhards von Uttershausen und seiner Söhne gegenüber Cappel auf den Zehnten zu Lanertshausen
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Urk. 18, 27
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1240
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1240-1249
Homberg, 1247
Ausf. Perg., durch Moder fast völlig zerstört und aufgeklebt. - Sg. fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec in teatro nostro Hohenburgensis ciuitatis anno gratie 1247
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ditmar Pleban zu Homberg (Hohenburg) und die dortigen Schöffen bekunden, daß, obwohl das Stift Cappel den Zehnten zu Lanertshausen (Nandershusin) seit einigen Jahren (per aliquot annos) ruhig besessen und die urkundliche Bestätigung der diesbezüglichen Schenkung seitens des Klosters Hersfeld erhalten habe (et ab ecclesia Hersfeldensi donum ipsius scripto et sigillo eiusdem ecclesie roboratum haberet), der Edle Eberhard von Uttershausen (Vtershusin) und seine Söhne Heinrich und Meinrich wegen dieses Zehnten Cappel belästigt hätten (infestabant molestando) indem sie auf ihre erblichen Lehnsansprüche verwiesen (asserentes predictam decimam ab heredibus suis iure feodali sibi competentem). Der Streit wird unter der Bedingung geschlichtet, daß Cappel den genannten Edlen von Uttershausen als Entschädigung für deren Verzicht auf den Zehnten (pro abdicatione sepe dicte decime) 3 mr. zahlt und diese für ihre sämtlichen Verwandten (pro omnibus sibi affinibus) dem Stift Währschaft leisten.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: ---
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Anwesend außer dem Ausst.: Giselbert Abt von Cappel, Ludwig Prior, Richard infirmarius, Konrad magister hospitum sowie die Konversen Siegfried, Ludwig, Wigand von Wernswig (Werneswig) und Engelfried
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Edlen und Ritter Albert von Wernswig Schultheiß von Homberg (nostre ciuitatis), Konrad von Hebel (Hebelde), Konrad von Elben (Elbene) und Rentwig sowie Eberhard und sein Sohn Wigand Bürger zu Homberg, welche die Schenkung für das Stift nach Lehnsrecht in Empfang nahmen (presentibus ... ciuibus nostris donum feodale pro ecclesia iure homagii suscipientibus)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Heinrich von Uttershausen ((Vtershusen), Hermann von Elben, Widerold Freier (liber), Ludwig Vogt (aduocatus), Eberhard, Konrad und Widerold Brüder gen. Holzsadel, Heinrich von Caßdorf (Castroff), Widekind von [Crustroph ?], Heinrich von Dörnis (Dornehe), Helwig von Dagobertshausen ((Tageboldeshusin)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Bürger (burgenses) Konrad Bruder Eberhards, Gerbert, Heinrich von Hebel, Heinrich Store (Storo), Konrad von Fritzlar (Frislaria), Heinrich von Zennern (Cenre)
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 127r-v, daraus alle obigen Angaben
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.194
Vermerke (Urkunde): Literatur: Demandt: Personenstaat (wie Nr.2) 1 Nr.504 Anm.4
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.107
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ditmar Pleban zu Homberg (Hohenburg) und die dortigen Schöffen bekunden, daß, obwohl das Stift Cappel den Zehnten zu Lanertshausen (Nandershusin) seit einigen Jahren (per aliquot annos) ruhig besessen und die urkundliche Bestätigung der diesbezüglichen Schenkung seitens des Klosters Hersfeld erhalten habe (et ab ecclesia Hersfeldensi donum ipsius scripto et sigillo eiusdem ecclesie roboratum haberet), der Edle Eberhard von Uttershausen (Vtershusin) und seine Söhne Heinrich und Meinrich wegen dieses Zehnten Cappel belästigt hätten (infestabant molestando) indem sie auf ihre erblichen Lehnsansprüche verwiesen (asserentes predictam decimam ab heredibus suis iure feodali sibi competentem). Der Streit wird unter der Bedingung geschlichtet, daß Cappel den genannten Edlen von Uttershausen als Entschädigung für deren Verzicht auf den Zehnten (pro abdicatione sepe dicte decime) 3 mr. zahlt und diese für ihre sämtlichen Verwandten (pro omnibus sibi affinibus) dem Stift Währschaft leisten.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: ---
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Anwesend außer dem Ausst.: Giselbert Abt von Cappel, Ludwig Prior, Richard infirmarius, Konrad magister hospitum sowie die Konversen Siegfried, Ludwig, Wigand von Wernswig (Werneswig) und Engelfried
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Edlen und Ritter Albert von Wernswig Schultheiß von Homberg (nostre ciuitatis), Konrad von Hebel (Hebelde), Konrad von Elben (Elbene) und Rentwig sowie Eberhard und sein Sohn Wigand Bürger zu Homberg, welche die Schenkung für das Stift nach Lehnsrecht in Empfang nahmen (presentibus ... ciuibus nostris donum feodale pro ecclesia iure homagii suscipientibus)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Heinrich von Uttershausen ((Vtershusen), Hermann von Elben, Widerold Freier (liber), Ludwig Vogt (aduocatus), Eberhard, Konrad und Widerold Brüder gen. Holzsadel, Heinrich von Caßdorf (Castroff), Widekind von [Crustroph ?], Heinrich von Dörnis (Dornehe), Helwig von Dagobertshausen ((Tageboldeshusin)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Bürger (burgenses) Konrad Bruder Eberhards, Gerbert, Heinrich von Hebel, Heinrich Store (Storo), Konrad von Fritzlar (Frislaria), Heinrich von Zennern (Cenre)
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 127r-v, daraus alle obigen Angaben
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.194
Vermerke (Urkunde): Literatur: Demandt: Personenstaat (wie Nr.2) 1 Nr.504 Anm.4
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.107
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ